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Übernahme Notenstein Notenstein-Angestellte fürchten um ihren Job

Legende: Audio Es wird Entlassungen geben abspielen. Laufzeit 03:26 Minuten.
03:26 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 25.05.2018.
  • Notenstein verfügt derzeit schweizweit über 13 Filialen. An sechs Standorten ist aber auch Vontobel präsent.
  • Die Zürcher Bank hat bereits angetönt, dass Synergien genutzt und Filialen zusammengelegt werden sollen.
  • Bestehen bleiben soll der bisherige Notenstein-Hauptsitz in St. Gallen.
  • Was mit den übrigen Standorten, beispielsweise in Chur oder Winterthur geschehen soll, ist derzeit offen.

200 Stellen weg?

Ebenso unklar ist, was mit dem Notenstein-Mitarbeitern geschieht. Droht rund 250 Angestellten die Kündigung, wie das der Schweizerische Bankenpersonal Verband befürchtet? Gefragt wären bei Vontobel demnach nur die rund 100 Kundenberater, mit ihren teils milliardenschweren Portfeuilles. Heute arbeiten bei Notenstein rund 370 Angestellte.

Sozialplan für Entlassene

Georg Schubiger, Chef des Private Banking bei Vontobel, bestätigt auf Anfage des Regionaljournals Ostschweiz von Radio SRF, dass es zu Entlassungen kommen werde. In welchem Ausmass dies geschehen werde, sei offen. Schubiger stellt für die Betroffenen einen Sozialplan in Aussicht.

Übernahme in Raten

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Die Übernahe von Notenstein durch die Bank Vontobel kommt wenig überraschen, auch wenn das Notenstein-Management entsprechende Pläne noch bis vor kurzem entschieden verneinten.

Bereits im vergangenen Jahr verkaufte Notenstein das rund eine Milliarde Franken schwere Osteuropa-Geschäft an Vontobel. Seither hat die St. Galler Bank weitere Kunden verloren. Von rund 29 Milliarden Franken Kundengeldern im Jahr 2015 blieben bis heute noch rund 16,5 Milliarden übrig. Ein Verkauf drängte sich auf, bevor Notenstein noch mehr Substanz verlieren würde. trap

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2 Kommentare

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  • Kommentar von M. Jaeger (jegerlein)
    Dank unserem Informationsobligatorium der CH Banken werden noch viele Bankangestellte den Job verlieren.Wer will denn sein Geld in einer Vitrine verwahren?
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Klar haben sie den Stellenverlust zu befürchten- was gehen denn diesen Spekulanten und Verschiebekünstlern ihre Angestellten an ? Nichts- wie zu oft. Darum müssen diese Banken-Manager und Agitatoren von der Bankenprüfstelle ( XYZ ), stets sehr scharf überwacht werden - um solche Vincenz-sche Debakel zu verhindern. Dazu verhilft die Vollgeldstimme JA und wird auch dem Sparer zudem endlich wieder einen Zins erwirtschaften.
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