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Dank Planung soll St. Gallen besser gekühlt und belüftet werden
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 03.07.2020.
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Umweltkonzept für die Stadt St. Gallen will grüner und kühler werden

Die Stadt St. Gallen will sich ein neues Umweltkonzept geben. Ein zentraler Punkt dabei: Das Stadtklima.

Wie bringt man die Temperatur in Städten – gerade jetzt im Sommer – auf ein angenehmes Mass herunter? Mit dieser Frage beschäftigen sich zurzeit viele Städte, auch St. Gallen. Wegen des Klimawandels häufen sich Hitzetage und Tropennächte. Viel Beton und Asphalt, dichte Bebauung, weniger Grünflächen: Das alles macht Städte zu besonderen Hitze-Hotspots.

Stadtrat Peter Jans, Chef der Technischen Betriebe und Karin Hungerbühler, Leiterin der städtischen Dienststelle Umwelt und Energie – mit Corona-Abstand – im Botanischen Garten St. Gallen.
Legende: Stadtrat Peter Jans, Chef der Technischen Betriebe und Karin Hungerbühler, Leiterin der städtischen Dienststelle Umwelt und Energie – mit Corona-Abstand – im Botanischen Garten St. Gallen. SRF/Michael Ulmann

Am Freitagvormittag hat die Stadt St. Gallen ihr neues Umweltkonzept vorgestellt. Durch insgesamt 52 Massnahmen möchte der Stadtrat die Stadt St. Gallen über das 21. Jahrhundert hinaus noch lebenswerter machen. Das Stadtklima ist im Umweltkonzept nebst der Stadtnatur, der Luft oder dem Lärm eines von sieben Schwerpunkt-Themen.

Vorlage an Stadtparlament

Voraussichtlich im August kommt das neue Umweltkonzept ins St. Galler Stadtparlament. Mit ein Grund für das Konzept ist das Postulat «Grüne Dächer und Fassaden – Gegen die Hitze in der Stadt», das im Stadtparlament eingereicht wurde.

Mehr grün und blau statt grau

«Bepflanzung und Beschattung sind wichtige Massnahmen, um die Stadt kühler zu machen», sagt Karin Hungerbühler, Leiterin der städtischen Dienststelle für Umwelt und Energie. Konkrete Beispiele seien da Dach- oder Fassendenbegrünungen, Bäume zu pflanzen oder bei der Oberflächengestaltung helle, natürliche Materialen zu verwenden.

Ein weiteres gutes Mittel: Die Durchlüftung. Städte werden mit Wind durchlüftet, was sie kühler macht. Wenn nun aber ein Gebäude ungeschickt gebaut wird, kann es diese Durchlüftung behindern. Darauf will man auch in St. Gallen in Zukunft vermehrt achten.

Video
Hitze in der Stadt
Aus Einstein vom 25.06.2020.
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Regionaljournal Ostschweiz; 03.07.2020; 17:30 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Schön wenn sie es planen. Die Realität sieht anders aus. Es wird zu geteert und versiegelt was das Zeugs hält. Poststrasse: Troittoir versiegelt bis an die Baumstämme. St. Leonhardstrasse, vis a vis Post: Bäume weg, Bahnhofplatz: Vollständig dicht versiegelt, Stadtverwaltung: Alle Fassadenbegrünung entsorgt, roter Platz: tot, ganze südliche Altstadt: kein Pflänzchen, voll versiegelt, Ich könnte noch sehr viele Beispiele auf zählen wo die Stadt im Vergleich zu vor 30Jahren weit zurückliegt.
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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    In Strassen und Plätze eingebaute Fotovoltaik könnte die Abstrahlung von Wärme aus diesen Flächen reduzieren, da die elektrisch abgezogene Energie nicht mehr sofort an Ort in Wärme umgesetzt wird. Dass dies noch viel mehr für die Dächer gilt, aber natürlich thermisch auf einer Höhe von 2m ab Boden weniger direkte Wirkung hat, dürfte klar sein.
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