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Besuch im Teddybärspital
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 11.03.2020.
abspielen. Laufzeit 04:46 Minuten.
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Weltweites Projekt Wenn der Plüschhase unters Messer muss

Kindergartenkinder aus St. Gallen machten einen speziellen Arztbesuch. Patienten waren ihre Stofftiere.

Der Kindergarten Florastrasse besuchte am Mittwochmorgen den Teddybärspital. Bei diesem handelt sich um ein Projekt von Medizinstudenten. Das Ziel: Sie wollen den Kindern die Angst vor dem Arztbesuch und weissen Kitteln nehmen.

Verletzte Teddybären

Die Patienten sind nicht die Kinder selber, sondern ihre Stofftiere. Sie leiden an unterschiedlichen Krankheiten: Augenschmerzen, Fieber, Knochenbrüchen oder auch an Krebs.

Kind und Arzt gipsen ein Stofftier
Legende: Die Stofftiere wurden auch gegipst. SRF

Einquartiert ist das Teddybärspital zwei Tage lang in Schulräumen der Universität St. Gallen. Die Tische sind angeschrieben: EKG, Röntgen, Anamnese. Es gibt hier alles, wie in einem richtigen Spital – auch einen Operationssaal.

Ein Mädchen operiert mit einem Arzt zusammen ihren Stoffhasen. Er war vom Klettergerüst gefallen und hat das Bein gebrochen. Natürlich wird das Stofftier nicht wirklich aufgeschnitten, sondern nur im Spiel.

Studenten zusammen mit Kindergartenkindern.
Legende: Operation geglückt. Gruppenbild am Ende der Lektion. SRF

Die Kinder sind mit Eifer bei der Sache. Und die Kindergärtnerin Ursula Jeanneret-Breu ist begeistert. Und das sind auch die Kinder und die Medizinstudentinnen und -studenten. Ob die Kinder in Zukunft weniger Angst haben werden vor Ärzten, das wird sich erst später zeigen. Hauptsache aber ist: ihre Stofftiere sind wieder gesund.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
    Jöööh :-) das ist doch mal was Schönes und gibt vielleicht dem einen oder anderen Kind Impulse, vielleicht später selbst im Gesundheitswesen tätig zu sein. Wer weiss.
    So cool, der Affenbeingips :-)
    Der Beitrag erinnert mich an die vielen Male, die ich meines Erstgeborenen Teddybären flickte. Der Bär hatte aber keinen Krebs oder sonst was. Er wies hingegen immer wieder Symptome von akuter Heissgeliebtitis auf, die mit Plüschtteilransplantationen behandelt werden mussten.