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Wiederansiedlung Die Nase kehrt zurück

Der Kanton St. Gallen hat in der Linth Jungfische der Art «Nase» ausgesetzt. Der Fisch ist vom Aussterben bedroht. Er galt einst als Fisch der armen Leute. Bei der Wiederansiedlung stand der St. Galler Regierungsrat Bruno Damann Pate.

Ausgesetzt wurden gleich 20'000 Jungfische. Dies um sicherzustellen, dass zumindest ein Teil davon das Erwachsenenalter erreicht. Die Linth ist für die Wiederansiedlung besonders geeignet, weil sie renaturiert wurde.

Das Ansiedlungsprojekt der Nasen ist länderübergreifend. Beteiligt sind auch Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein. Solche Aufzuchtprogramme laufen seit 2012.

Die Fische, die in der Linth ausgesetzt wurden, sind im Fischereizentrum Steinach gezüchtet worden. Die Eier für die Aufzucht entnahm man von wildlebenden Nasen aus der Murg im Kanton Thurgau.

Seinen Namen trägt der Fisch wegen seiner markanten Nasenform. Die einstige grosse Population der Nase in den Flüssen ist auf heute zwei Prozent geschrumpft. Die Wiederansiedlung des Fisches ist Teil der Biodiversitätsstrategie des Kantons St. Gallen.

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