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Windenergie Innerrhoden Gegenwind aus Ausserrhoden

In Appenzell Innerrhoden läuft momentan eine Vernehmlassung zu einer Richtplanänderung. Sie betrifft zwei geplante Windkraftanlagen in Oberegg.

Dazu hat nun der Ausserrhoder Regierungsrat Stellung genommen. Die Anlagen befänden sich unmittelbar an der Kantonsgrenze, heisst es in einer Mitteilung am Dienstag.

Wiesen und Hügel im Appenzellerland. Im Hintegrund zwei grosse Windräder.
Legende: «Massive Beeinträchtigung der Landschaft»: Die Ausserrhoder Regierung hat sich zu einer Vernehmlassung in Appenzell Innerrhoden geäussert. Appenzeller Wind AG

Windenergieanlagen wiesen eine starke Fernwirkung auf, führt der Regierungsrat aus. Sie könnten wegen ihrer Grösse, der Propellerbewegungen und der nächtlichen Beleuchtung «eine massive Beeinträchtigung der Landschaft darstellen und das Appenzellerland weiträumig und unausweichlich dominieren».

Auf der anderen Seite stehe die Produktion von Windenergie, die einen Teil des Strombedarfs in den beiden Appenzell decken könnte.

Der Regierungsrat gewichte aber den Landschaftsschutz höher und lehne deshalb die Windenergienutzung im Appenzellerland mit Grossanlagen ab.
Bevor grosse Windenergieanlagen errichtet würden, sollten Alternativen wie die Photovoltaik oder erneuerbare Energie aus Biomasse und Wasserkraft weiter ausgeschöpft werden, heisst es in der Mitteilung.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Silvio Silla (Silla)
    In Zypern stehen drei Windparks. Das sind 3 mal 34 Windräder. Ich stand schon mehrere unter diesen Windräder. Von wegen Lärm; ausser einem leisen Rauschen hab ich nichts gehört. Es einfach falsch, wenn Leute die noch nie bei einen Windkraftwerk gestanden sind, solchen Stuss schreiben. Verschandelung der Landschaft; Ansichtsache. Frau Angela Keller (kira) täte gut daran, sich mal unter ein "Windrad" zu setzten statt einfach etwas zu schreiben, was nicht stimmt. Oder müssen noch mehr A-Werke her?
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  • Kommentar von Peter Baumgartner (mup)
    Jeder will Energie aber niemand will Windräder. Ich finde man darf doch sehen woher der Strom kommt.
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