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Zentrale Verwaltung wird Arbeit von 1300 Kantonsangestellten verändern
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 11.08.2020.
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135-Millionen-Projekt Zentrale Verwaltung verändert Arbeit von 1300 Kantonsangestellten

  • Die Luzerner Kantonsregierung hat entschieden, dass das neue, zentrale Verwaltungsgebäude am Seetalplatz an der Grenze von Luzern und Emmen vom Bauunternehmen Losinger Marazzi AG geplant und gebaut werden soll.
  • Im neuen Bürogebäude werden die Arbeitsplätze für rund 1300
    Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung zusammengeführt. Heute sind diese auf über 30 Standorte in der Stadt Luzern verteilt.
  • Die Vergabesumme für das Siegerprojekt mit dem Namen «Metropol» beläuft sich auf 135 Millionen Franken. In diesen Kosten sind auch Wohnungen in den obersten Stockwerken, Verkaufsflächen und ein Polizeiposten enthalten.
  • Über das Bauprojekt werden die Stimmberechtigten im Herbst 2021 entscheiden. 2025 soll das zentrale Verwaltungsgebäude bezugsbereit sein.
Innenhof eines Bürogebäudes mit Bäumen.
Legende: Blick in den Innenhof des geplanten neuen Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz (Visualisierung) zvg Kanton Luzern

Die Losinger Marazzi AG habe sich in einem zweistufigen Wettbewerb durchgesetzt, teilte der Kanton Luzern am Dienstag mit. Ihr Projekt «Metropol» habe die Beurteilungs- und Zuschlagskriterien am besten erfüllt.

Mit dem zentralen Verwaltungsgebäude will der Kanton Luzern die betriebliche Effizienz steigern und die Bewirtschaftungskosten reduzieren.
Das zentrale Verwaltungsgebäude soll zudem den Anforderungen der
zukünftigen Arbeitswelt Rechnung tragen. Vorgesehen sind Open-
Space-Arbeitsplätze, Ruheräume und Konferenzräume. Die Arbeit der 1300 Kantonsangestellten werde sich damit auch verändern. So ist nicht mehr für jeden Angestellten ein persönlicher Arbeitsplatz vorgesehen, die Arbeit wird sich mit neuen Arbeitsweisen wie Homeoffice verändern.

Mit der zentralen Verwaltung fördern wir auch den Austausch unter den Mitarbeitenden.
Autor: Reto WyssLuzerner Regierungsrat

Der Luzerner Finanzdirektor Reto Wyss, der für die kantonalen Hochbauten verantwortlich ist, ist von den Vorteilen einer zentralen Verwaltung überzeugt: «Mit dem Zentralen Verwaltungsgebäude schaffen wir attraktive Arbeitsplätze, steigern die Effizienz und fördern den Austausch zwischen den Mitarbeitenden.»

Eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung

Die Einwohnerinnen und Einwohner werden damit künftig für einen Grossteil der kantonalen Dienstleitungen nur noch eine Anlaufstelle aufsuchen müssen.

Blick in ein Büro mit verschiedenen Arbeitsplätzen (Visualisierung)
Legende: Das Bürogebäude soll zeitgemässe Arbeitsplätze für die Verwaltungsangestellten bieten (Visualisierung) zvg Kanton Luzern

Nach der öffentlichen Ausschreibung im Herbst 2018 und der Präqualifikation von 16 Bewerbern haben acht Gesamtleistungsanbieter am Wettbewerb teilgenommen. Vier von ihnen haben die zweite Stufe des Wettbewerbs absolviert.

Im kommenden Frühling wird das Luzerner Kantonsparlament die Pläne diskutieren. Die Stimmberechtigten sollen im Herbst 2021 darüber entscheiden.

Regionaljournal Zentralschweiz, 12:03 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Wenn man dieses Bild der Grossraumbüros sieht, fragt man sich nach welchen Kriterien postcovid hier entschieden wurde. Der Entwurf ist offensichtlich unbrauchbar! Genau so sollten Büroräumlichkeiten nicht mehr gebaut werden! Im Falle einer weiteren Coronasituation sind diese Räumlichkeiten nicht zu gebrauchen. Von einem Regierungsrat, der selber aus dem Bausektor kommt, sollte eigentlich erwartet werden, dass er das jetzt begriffen hat! Ansonsten handelt es sich um Steuergelderverschleuderung!
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