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Abstimmung Kanton Uri Ja zu Steuergesetz und höherer Dividendenbesteuerung

Die Urner Reaktion auf die Nationale Steuerreform wurde vom Stimmvolk gutgeheissen.

Die eidgenössische Annahme der Steuerreform und AHV-Finanzierung im Mai hebte die Steuerprivilegien für hauptsächlich international tätige Unternehmen auf. Um attraktiv zu bleiben wird der Gewinnsteuersatz im Kanton und den Gemeinden von 9.4 auf 6.2 Prozent gesenkt. Diese Anpassung benötigt wiederum Massnahmen zur Gegenfinanzierung.

Knackpunkt Dividendenbesteuerung

Um die Steuereinbussen finanzieren zu können, wollte die Urner Regierung den Steuersatz auf den Aktienerträgen von heute 40 auf 60 Prozent erhöhen. Das passte der FDP nicht, sie bestand im Landrat auf einer tieferen Besteuerung von 50 Prozent. Das ist das Minimum, welches der Bund vorschreibt. Dieses Minimum haben die Urnerinnen und Urner nun gutgeheissen.

Ja zur digitalen Steuererklärung

Ebenfalls gutgeheissen haben die Stimmenden die Anpassungen bei den Steuerprozessen. Das bisherige Papierdossier wird durch ein elektronisches abgelöst. Die Urnerinnen und Urner können fortan die Steuererklärung wie bisher in Papierform, oder eben elektronisch einreichen. Diese Massnahme verschaffe auch der Steuerbehörde einen Mehrwert, so der Kanton. Durch die Anpassung fallen Investitionskosten von 1.74 Millionen Franken an.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Willi Meier  (wm)
    Es wird immer so dargestellt, als würden Dividenden generell niedriger als normales Einkommen besteuert. Das stimmt aber nicht. Dividenden werden genau gleich wie normales Einkommen besteuert. Es geht hier um "qualifizierte Dividendeneinkünfte". Das sind Dividendeneinkommen von Personen, die prozentual hohe Aktienanteile an einer Firma haben, z.B. Besitzer von KMU. Diese Dividenden wurden nämlich teilweise schon als Firmengewinn besteuert. Es geht also nur um Vermeidung einer Doppelbesteuerung.
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