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Das Asylzentrum Grosshof von aussen.
Legende: Die jungen Asylbewerber randalierten im Innhof des Durchgangsheims. SRF
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Asylzentrum Grosshof Randale im Durchgangsheim Kriens

Wegen Unruhe im Durchgangszentrum für junge Asylbewerber in Kriens hat die Luzerner Polizei am Freitagabend ausrücken müssen

Anlass war, dass den Asylbewerbern die Sozialhilfe gekürzt worden war, weil sie neu das Essen abgegeben erhalten. Es sei zu Sachbeschädigungen an Gebäude und Mobiliar gekommen.

Die Einsatzkräfte seien mit einem grösseren Aufgebot ausgerückt und dann vor Ort mit Steinen beworfen worden. Die Polizei habe Pfefferspray eingesetzt und drei junge Asylbewerber vorübergehend festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen, schreibt die Luzerner Polizei in einer Mitteilung.

Keine Gewalt gegen Personal

Silvia Bolliger, Leiterin Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen sagt auf Anfrage von Radio SRF, es habe keine Gewalt zwischen den Asylbewerbern oder gegen das Personal des Zentrums gegeben. Anlass sei auch kein ethnischer Konflikt gewesen.

Das Durchgangszentrum für junge Asylbewerber war im Dezember 2017 eröffnet worden. Auf Januar 2018 wurde die Sozialhilfe gekürzt, weil neu die jungen Menschen an sieben Tagen die Woche das Essen im Zentrum erhalten. Dies habe zu Unmut geführt, sagte Bolliger weiter.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Solenthaler  (Hannes)
    Wann endlich begreifen unsere Behörden, dass unsere „verbäppelte“ Flüchtlingshilfe auf dem falschen Weg ist. Es gibt nur ein faires Modell: Dach - Bett - Kleider - Essen sowie kein Handy, kein Sackgeld bis Verfahren abgeschlossen. Ansonsten raus aus der Schweiz und zwar subito !
  • Kommentar von Edi Steinlin  (stoni)
    Unglaublich junge Menschen die vorgeben in ihrem Land verfolgt zu werden, kommen zu uns und werfen Steine gegen unsere Polizeibeamten. Was muss eigentlich geschehen bis unser Behörden und Politiker "gscheiter" werden ?
    1. Antwort von Rolf Bolliger  (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Nichts, Herr Steinlin, wird geschehen: Solche renitente Randalierer werden nicht ausgeschafft, sondern erhalten weiterhin alle Lebensgrundlagen gratis (Essen, Kleider, Unterkunft, TV-Gerät, Spielzimmer und sämtliche medizinische Versorgung!) Manchmal geht einem die Idee durch den Kopf: Keine Rechnungen mehr bezahlen, dafür ein "Asylgesuch" stellen...!