Protest gegen Verkehrsprojekt «Bypass - so nicht»: 2800 Unterschriften aus Kriens

Ein überparteiliches Komitee hat am Montag fast 2800 Unterschriften gegen die aktuellen Pläne für den Bypass Luzern eingereicht. Das Südportal für die geplante neue Stadtautobahn solle überarbeitet werden.

Das Komitee gegen den Bypass Luzern vor dem Luzerner Regierungsgebäude. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Überparteilich gegen den Strassenausbau: Die Petitionäre vor dem Luzerner Regierungsgebäude. SRF/Thomas Heeb

Dem überparteilichen Komitee gehören alle Krienser Parteien an: CVP, JCVP, FDP, SVP, SP, Grüne und Grünliberale. Mit der Petition fordern die 2800 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, dass sich der Kanton Luzern für eine Überarbeitung der geplanten neuen Stadtautobahn einsetzt. Zwei Punkte stehen im Vordergrund:

  • Ein Verkehrskonzept, damit die Verkehrsprobleme von Kriens unter Einbezug des Zusatzverkehrs durch den Bypass gelöst werden können.
  • Eine Überdachung, die mit dem Bau des Bypass realisiert wird und bis in den Bereich der Arsenalbrücke geht.

Die Petition wurde am Montag der Luzerner Regierung überreicht. «Wir wehren uns nicht grundsätzlich gegen den Bypass», sagte die Krienser CVP-Einwohnerrätin Anita Burkhardt-Künzler bei der Übergabe: «Aber die neue Umfahrung darf nicht dazu führen, dass Kriens im Verkehr mit Lärm und Abgasen versinkt.»