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Legende: Audio Marianna Bednarska: «Perkussion ist eigentlich Bewegung und Tanz» abspielen. Laufzeit 03:41 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 21.08.2019.
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Debut am Lucerne Festival Sie will dem Publikum die Perkussion näherbringen

Die 25-jährige Polin Marianna Bednarska spielt zum ersten Mal am Lucerne Festival. Dabei verfolgt sie ein ehrgeiziges Ziel.

Eine grosse Trommel, hölzerne Tempelblöcke, Cymbals, Bongos – und mittendrin: Marianna Bednarska. Sie spielt mal mit Schlägern auf diesen Perkussionsinstrumenten, kurze Zeit später nur mit blossen Händen und wechselt fliessend auf Body-Perkussion. Wenn die 25-Jährige auf der Bühne steht, ist sie in ihrem Element.

Marianna Bednarska gibt am Lucerne Festival ihr Debut-Konzert. Sie gewann den mit 25'000 Franken dotierten Prix Credit Suisse Jeunes Solistes. Dieser beinhaltet auch einen Auftritt in der Reihe «Debut» am Lucerne Festival.

Dieses Konzert sei für sie eine grosse Ehre, sagt Marianna Bednarska. «Ich freue mich sehr, die noch eher unbekannten Perkussionsinstrumente einem grösseren Publikum präsentieren zu dürfen.»

Ein Konzertbesuch öffnete ihr die Welt zur Perkussion

Eigentlich rechneten in der Musikerfamilie alle damit, dass Marianna Bednarska eine Karriere als Pianistin einschlagen würde.

Ich möchte, dass Perkussionsinstrumente die gleiche Popularität haben wie das Klavier.
Autor: Marianna BednarskaPerkussionistin

Aber nach einem Konzertbesuch als Neunjährige habe sie ihren Eltern gesagt: «Ich möchte auf die Perkussion wechseln». Die Klangfarben an diesem Konzert sowie das Glück auf den Gesichtern der Musikerinnen und Musiker habe für sie den Ausschlag gegeben.

Mittlerweile studiert Marianna Bednarska für den Master in Genf, vorher schloss sie den Bachelor in Stuttgart ab. Welches Perkussionsinstrument – darunter Xylofon, Marimbafon, Vibrafon oder grosse Trommel – sie am liebsten mag, kann sie nicht sagen. Als Kind fasziniert hatte sie aber schon immer das Marimbafon wegen des warmen Klanges.

Und nun also der grosse Auftritt am Lucerne Festival. Damit kommt sie einem wichtigen Ziel in ihrer musikalischen Karriere einen wichtigen Schritt weiter: «Ich möchte, dass die Perkussionsinstrumente dereinst die gleiche Popularität haben wie das Klavier oder die Violine.»

SRF 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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