«Die Antilope» feiert im Luzerner Theater Premiere

«Die Antilope» des österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud ist eine Co-Produktion mit dem Lucerne Festival und der Oper Köln. Die zeitgenössische Oper inszeniert der Direktor des Luzerner Theaters, Dominique Mentha. Es ist eine Uraufführung.

Drei Frauen mit Hüten und ein kleiner Junge sitzen auf Bänken. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Szene aus der Oper «Die Antilope» von Johannes Maria Staud Tanja Dorendorf/Luzerner Theater

Ein Mann stürzt sich an einer Firmenparty aus dem 13. Stock und verliert buchstäblich den Halt. Er versteht die Welt nicht und die Menschen verstehen ihn nicht. Er spricht «antilopisch» - ein Kauderwelsch. Die zeitgenössiche Oper «Die Antilope» ist eine Zusammenarbeit des Komponisten Johannes Maria Staud und des Autors Durs Grünbein.

Keine Berührungsängste

Text und Musik ergänzen isch in diesem Werk ideal - mit Hörgewohnheiten wird gebrochen. Staud hat keine Berührungsängste und bringt neben zeitgenössichen modernen Musikpassagen auch populäre Elemente ein. Dies allerdings immer gut eingebettet in die Geschichte.

Die ganze Aufführung ist eine runde Sache. Von der tollen Leistung des Luzerner Sinfonieorchester und den Sängerinnen und Sänger bis hin zur Inszenierung von Theaterdirektor Dominique Mentha.

(Regionaljournal Zentralschweiz 17:30 Uhr)