Düstere Aussichten für Nidwaldner Finanzen

Die Nidwaldner Finanzen sind weit von einem ausgeglichenen Haushalt entfernt. Das zeigt die Finanzplanung, welche die Regierung mit dem Budget 2014 vorlegt. Nächstes Jahr bleibt der Steuerfuss noch unverändert. Aber der Finanzdirektor muss sparen, und auch eine Steuererhöhung steht zur Diskussion.

Gewitterwolken in der Gegend von Stans. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Über dem Nidwaldner Finanzhimmel ziehen düstere Wolken auf. Keystone

Ein Defizit von 1,6 Millionen Franken bei Gesamtausgaben von 340 Millionen sei für Nidwalden nächstes Jahr noch vertretbar, sagt Finanzdirektor Hugo Kayser gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Mehr Sorgen bereiten ihm aber die weiteren Aussichten. Der Finanzplan 2015-16 enthalte düstere Zahlen. Nidwalden spüre die höheren Ausgaben für den Nationalen Finanzausgleich NFA und die kleineren Gewinnausschüttungen der Nationalbank.

Auf der anderen Seite steigen die Ausgaben unter anderem für die Pflegefinanzierung, ausserdem stehen teure Unterhaltsarbeiten bei Infrastrukturanlagen an.

An einem runden Tisch sollen jetzt Spar-Massnahmen diskutiert werden. Aber für Hugo Kayser ist klar, auch eine Steuererhöhung dürfe man nicht ausschliessen.