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Erster Riss seit 5 Jahren Wolf reisst im Kanton Luzern eine Hausziege

Es geschah auf einer Alp am Brienzer Rothorn. Der kantonale Aufseher hat den SMS-Alarm versandt und wartet nun zu.

Legende: Audio «Prävention ist der beste Schutz», sagt Philipp Amrein, Jagd- und Fischereiaufseher abspielen. Laufzeit 02:35 Minuten.
02:35 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 14.07.2018.

Im Jagdbanngebiet Tannhorn ist Anfang Woche auf einer Alp eine Hausziege von einem Wolf getötet worden. Der Jagd- und Fischereiaufseher des Kantons Luzern, Philipp Amrein, bestätigte auf Anfrage eine Meldung der Luzerner Zeitung vom Samstag. Weitere Schäden richtete das Raubtier nicht an.

Es sei der erste bestätigte Wolfsriss im Kanton Luzern seit 2013. In den letzten Jahren gab es zwar Meldungen von Menschen, die einen Wolf gesehen haben wollen, aber keine Wolfsrisse.

Abwarten ist angesagt

Laut Philipp Amrein wurden zwischen 600 und 700 Personen mit dem «Wolf-Alarm», einer SMS, über den Riss vom Montag informiert. «Es ist nun ihnen überlassen, ob sie allenfalls Schutzmassnahmen treffen», sagte Amrein gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. Die betroffenen Ziegenbesitzer hätten ihre Tiere nun von der Alp am Rothorn ins Tal gebracht.

Weiteren Handlungsbedarf sieht der Jagd- und Fischereiaufseher momentan nicht, solange kein weiteres Haus- oder Nutztier gerissen wird.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von R. Raphael (R.Raphael)
    ..noch sind es sehr wenig Wölfe. Dass sie einen Lebensraum haben sollen, versteht sich von selbst. Es ist aber naheliegend, dass sie sich inskūnftig rudelmässig vermehren werden. Dann sehen wir weiter...
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Tierbestaende, deren Lebensraeume durch die ungeregelte oder gar mit offenen Grenzen absichtlich gefoerderte menschliche Bevoelkerungsexplosion immer kleiner werden, bleiben das Opfer von Keulung oder Kastration - eher bis zur Ausrottung als zur nennenswerten Gemeingefahr....
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  • Kommentar von Aldo brändli (aldo)
    Herr Streuli, Sie wohnen bestimmt im Kt. Zürich. Setzen Sie sich dFür ein, das Bären un Wölfe endlich aus den Zürich-Zoo und anderen Wildparks freigelassen werden.
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  • Kommentar von R. Raphael (R.Raphael)
    Den Wolf-Hype finden alle toll, bis ein Wanderer oder ein Kind getötet wird. Dann geht das Geschrei los, und man wird die Schuldigen suchen. Die Menschen haben vergessen, dass der Wolf bis ins 19.Jh. auch in unseren Breitengraden eine grosse Gefahr für den Menschen darstellte.....
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    1. Antwort von W Streuli (Wernu)
      ®Hr.Raphael, bestimmt wohnen Sie im Kt.VS, weil anders lässt sich Ihre Argumentation nicht "nachvollziehen"
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    2. Antwort von Edwin Schaltegger (Edwin Schaltegger)
      Schon wieder jemand der zu viel Märchen der Gebrüder Grimm gelesen hat. Bitte, schildern sie mir einen glaubhaften Fall wo ein Wolf ein Kind oder einen erwachsenen Menschen angefallen hat. Es müssen immer noch um Faktoren mehr Schafe und Ziegen durch Unfälle und Vernachlässigung ihrer Besitzer und durch wildernde Hunde ihr Leben lassen. Es "verrecken" jährlich noch viele Schafe die im Herbst auf den Alpen zurück gelassen werden.Der "grosse böse Wolf" ist halt immer noch Medien wirksamer.
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    3. Antwort von frank müller (frankysrf)
      Wenn man ans Rotkäppchen glaubt, dann muss man Angst haben. In Europa ist aber bis heute kein einziger Fall bekannt, bei dem ein gesunder und wildlebender Wolf einen Menschen absichtlich getötet hätte. von 1950 bis 2000 gab es europaweit 59 Fällen, in denen Wölfe auf Menschen losgingen. Die meisten der Raubtiere hatten Tollwut, als sie Menschen attackierten, was nicht töten heisst. pro Jahr werden in Europa aber mehrere tausend Menschen von Menschen ermordet. Vor wem muss man mehr Angst haben?
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    4. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      Vielleicht werde ich eines Tages verstehen, dass es Menschen gibt die etwas schreiben ohne wirklich eine Ahnung vom Thema zu haben, die Angstbesessen sind, die aus einer Konditionierung heraus schreiben ohne diese wirklich zu kennen, oder etwas nachplappern was sie mal gehört haben. Sie, Herr Raphael, scheinen nicht mal zu wissen, das Menschen nicht ins Beuteschema von Wölfen passen.
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    5. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Sie sind mit Ihrem Glauben an Rotkäppchen nicht alleine auf der Welt ... Dusch-Doris glaubt ebenfalls daran! Nur zu blöd, dass der Mensch nicht auf der Speisekarte des Vierbeiners steht ... und zudem seine Abkömmlinge, entwicklungsverzögerte Wölfe, sprich Hunde, zu den ältesten Haustieren der Menschheit zählen ...
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