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Legende: Video Wiedereröffnung der Axenstrasse abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 12.09.2019.
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Freie Fahrt nach Felssturz Die Axenstrasse ist wieder offen

  • Die Axenstrasse wurde nach einem Steinschlag am 28. Juli zwischen Flüelen und Sisikon aus Sicherheitsgründen gesperrt.
  • In der Zeit der Sperrung wurde eine Überwachungs- und Warnanlage installiert, weil weitere Felsstürze und Murgänge drohen.
  • Falls ein Alarm ausgelöst werden sollte, würde die Strasse sofort gesperrt – wenn keine Gefahr droht, wird die Strasse frühestens nach fünf Minuten wieder freigegeben.
Auto fährt über die wiedereröffnete Axenstrasse.
Legende: Das erste Auto fährt um 13:13 Uhr, nach der Wiedereröffnung der Axenstrasse, durch die Gefahrenzohne bei Sisikon. Keystone

Wegen der drohenden Gefahren bleibt die Strecke für den Langsamverkehr weiterhin gesperrt. Es dürfen also nur Autos und Lastfahrzeuge die Stelle passieren. In den nächsten Monaten werden weitere grosse Blöcke gesprengt und Schutznetze montiert.

Unternehmen und Betriebe entlang der Axenstrasse hatten die letzten sechs Wochen mit Umsatzeinbussen zu kämpfen. Vereinzelt mussten Gastrobetriebe sogar schliessen. Dies bestätigt der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Uri, Urban Camenzind, auf Anfrage von SRF News. Es gab auch zwischen 10 und 20 Anträge für Kurzarbeit. Eine finanzielle Entschädigung für die Einbussen gibt es nicht, dafür fehle die Rechtsgrundlage.

Gemischte Gefühle in Sisikon

Die Sperrung der Axenstrasse hatte auch Auswirkungen auf das Dorf Sisikon, welches ohne Axenstrasse sehr schlecht erreichbar ist. «Es war eine Mischung aus verschiedenen Emotionen. Einerseits herrschte Wut, weil die Diskussion um die Axenumfahrung wieder hochkam. Andererseits war es ohne den vielen Verkehr so angenehm ruhig im Dorf, wie schon lange nicht mehr», sagt Gemeindepräsident Timotheus Abegg.

Nun müsse man sich neu organisieren im Dorf – zum Beispiel bei der Kehrrichtabfuhr – weil man immer mit der Unsicherheit leben müsse, dass die Axenstrasse jederzeit wieder gesperrt werden könnte. Sisikon müsse für jede Situation gewappnet sein.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    Immer wieder die Gotthard-Zufahrt. Die wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen gingen früher durch Graubünden. Eine Splügen-Variante wäre auch heute noch billiger und ohne dauernde Sperrungen zu realisieren. Aber eben, Ogi wollte halt Gotthard und Lötschberg, so ziemlich die shcwierigsten Passagen.
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