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Gegen Luzerner Asylwesen Bis zu 700 Menschen demonstrierten friedlich

Blick auf Demonstrantinnen und Demonstranten mit Ballons und Transparenten.
Legende: An der Demonstration waren auch viele Flüchtlinge anwesend. SRF

Die rund ein Kilometer lange Umzugsroute führte die Demonstranten vom Mühleplatz über die Reuss am Regierungsgebäude vorbei zum Helvetiaplatz. «Ich bin auch ein Mensch», lautete der Slogan der Kundgebung am Donnerstagabend. Neben Betroffenen waren auch zahlreiche Menschen vor Ort, die sich mit den Flüchtlingen solidarisieren.

«Prekäre Lebensbedingungen»

Betroffene Personen sprachen unterwegs über die laut den Organisatoren «prekären Lebensbedingungen für geflüchtete Personen im Kanton Luzern». Demnach erhalten hier Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene weniger als die Hälfte der Sozialhilfe, die in der Schweiz für das Existenzminimum festgelegt wurde.

Organisiert wurde die Demonstration vom neu gegründeten Verein Solinetz Luzern, zu welchem unter anderem auch die reformierte und die katholische Kirche der Stadt Luzern gehören. Die Verantwortlichen sprachen von 700 Teilnehmern an der Demonstration.

Die Luzerner Polizei beziffert die Zahl jedoch auf rund 500 Teilnehmer. Auf Anfrage betont die Polizei, die bewilligte Demonstration sei friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von I. Bürgler (I.Bürgler)
    Ich schlage vor, für die demonstrierenden ein Spendenkonto einzurichten, damit diese für die Missstände wenigstens spenden können. Mich würde dann auch noch interessieren, was schlussendlich von den Demonstrierenden gespendet wurde.
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      I.Bürgler würde ich sofort unterstützen wäre einen Versuch wert obwohl man das Resultat ja schon kennt...
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Wann demonstrieren endlich diejenigen Schweizer/innen, welche für Mindestlöhne arbeiten, die Wohnung, die Krankenkassenprämie und medizinischen und Zahnkosten, Steuern selber bezahlen. Ende Monat nichts auf die Seite legen können. Solche Demonstrationen sind überflüssig, denn in der Schweiz werden die Scheinflüchtlinge sehr gut gehalten. Die meisten haben zwei Handys, Modekleider und Schuhe, Weiterbildung wird bezahlt, usw. demgegenüber nimmt die Armut unter den älteren Leuten zu.
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    1. Antwort von Fabian Malovini (fmalovini@gmx.net)
      @ hans könig: kann es sein, dass Sie ein paar vorurteile haben? ich finde es übrigens gut, dass flüchtlinge schuhe haben bzw. erhalten - im winter wärs ohne doch eher unangenehm.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Statt dankbar zu sein, als Asylbewerber in einem sichern Land alles gratis zu bekommen, gehen sie auf die Strasse und demonstrieren gegen das Asylwesen im Kanton Luzern! Viele wurden allerdings von der "Asylindustrie" dazu aufgefordert, da bin ich mir als langjähriger Politbeobachter ganz sicher! Warum soll ein Asylant, der nie 1 Rappen beigesteuert hat, gleich viel Sozialhilfe bekommen, wie einer der 50 Jahre lange Beiträge in die Sozialwerke einbezahlt hat, liebe demonstrierende Flüchtlinge?
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    1. Antwort von Martin Meier (M.Meier)
      @Bolliger: genau. und unterstützt werden sie von Leuten die auch gerne vom Geld der anderen Leben, sprich linksautonomen und Idealisten
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    2. Antwort von robert mathis (veritas)
      R.Bollinger demonstrieren ist bequemer als arbeiten...zudem sind es weniger die Asylanten selbst die demonstrieren es sind meistens die gelangweilten Lebenskünstler die selbst nichts beitragen die sich mit Etwas beschäftigen müssen und sich gerne gerne wichtig machen meine eigene Erfahrung ich bestreite nicht dass es auch einige wirklich ernsthafte Mitläufer darunter hat solche Aktionen schaden den Flüchtlingen mehr als sie nützen
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