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Legende: Audio Anwalt Robert Bühler: «Der Pfarrer wird seine Schulden nicht begleichen können» abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 18.04.2019.
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Geld ist weg Spielsüchtiger Küssnachter Pfarrer steht vor Privatkonkurs

Der ehemalige Pfarrer von Küssnacht/SZ hat 2,5 Millionen Franken Schulden. Er hatte Geld von Gläubigen ausgeliehen.

Der ehemalige katholische Pfarrer von Küssnacht wird in den nächsten Tagen Privatkonkurs an seinem Wohnsitz beantragen. Zudem seien Gläubiger bereit, auf offene Forderungen in der Höhe von 400'000 Franken zu verzichten. Sein Rechtsanwalt bestätigte eine entsprechende Meldung der Zeitung «Bote der Urschweiz» vom Donnerstag.

Der Pfarrer war im Juni 2018 von seinem Amt zurück getreten. Er war in Küssnacht über zwei Jahrzehnte im Amt gewesen. Wegen seiner Spielsucht hatte er sich bei Gläubigen Geld ausgeliehen.

Der Pfarrer wird nicht in der Lage sein, seine Schulden zurück zu zahlen.
Autor: Robert BühlerAnwalt im Auftrag des Bistums Chur

Das Bistum Chur hatte extra eine Anlaufstelle eingerichtet. Im Auftrag des Bistums nimmt sich der Luzerner Anwalt Rolf Bühler den Gläubigern an. Gegenüber Radio SRF bestätigt Bühler, dass Forderungen von rund 2,5 Millionen Franken bestehen und Gläubiger bereit seien, auf 400'000 Franken zu verzichten. Aber angesichts der Tatsache, dass der ehemalige Pfarrer kein Geld habe, müsse man realistisch sei: «Auch die Gläubiger, die nicht verzichten möchten, werden kaum Geld vom ehemaligen Pfarrer sehen.»

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