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Legende: Audio Zankapfel Güllen im Februar abspielen. Laufzeit 04:01 Minuten.
04:01 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 12.04.2019.
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Gülle im Februar Luzerner Bauern kassieren Bussen für frühes Güllen

Die Luzerner Staatsanwaltschaft verhängt Bussen für Bauern, die schon im Februar Gülle ausbrachten. Diese wehren sich.

Der Boden sei zu kalt gewesen, die Pflanzen noch nicht in der Wachstumsphase, als Bauern im Kanton Luzern im Februar Gülle ausbrachten, so argumentiert die Staatsanwaltschaft. Die Bauern könnten sich mit Onlinetools gut darüber informieren, ob sie güllen dürften oder nicht.

Der Bauernverband hält dagegen: Die Staatsanwaltschaft schiesse mit diesen Bussen über das Ziel hinaus und argumentiere fachlich falsch. Für eine Beurteilung, ob gegüllt werde oder nicht, reichten die Informationen auf dem Internet nicht aus. Es gebe zu wenig Messstationen im Kanton, und deren Messungen seien zu wenig aussagekräftig für die einzelnen Bauernbetriebe.

Die gebüssten Bauern müssen unter Umständen auch mit Kürzungen bei den Direktzahlungen rechnen, schreibt die Bauernzeitung. Einige von ihnen wehren sich jedoch juristisch gegen den Strafbefehl.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Anstatt dass die vielen, sehr gut entlöhnten Zuständigen(Bundesrat, Parlament, BAG, BAFU, BLW, BLV, BVET und Co) im Mini-Land Schweiz, endlich und effektiv, die lebensnotwendige, "gesamtschweizerische" Entscheidung treffen, die Schweizer Landwirtschaft aufzufordern, verantwortungsbewusst, nur noch "nachhaltig öko-logisch" wirtschaften zu dürfen - damit das "Ökosystem" sich wieder erholen kann! Für den "Erhalt" der "Lebensgrundlage" der Schweizer Bevölkerung!
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    1. Antwort von Samuel Müller (Samuel Müller)
      So funktioniert nun mal der Föderalismus, mit dem wir alle ausserordentlich gut leben.
      Machtverteilung heisst das Grundprinzip. Das Gegenteil von Machtkonzentrationen auf wenige Köpfe wie sie hier grad verlangen. Oder wollen sie eine Feudalherrschaft wie in Frankreich oder eine pseudo Demokratie wie in Deutschland oder ein Chaos wie im Süden und Osten Frau Casagrande wo >90% unzufrieden sind weil sie nichts zu sagen haben?
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Mini-Schweiz = fehlgeleitete, industrialisierte Schweizer Chemie-Landwirtschaft, welche auch 2019 mittels Übergüllung und "Chemie en masse" (Kunstdünger - Fungizide - Herbizide - Pestizide,....), ERDE und WASSER = Ökosystem und damit "Lebensgrundlage" der Bevölkerung, weiter vergiften, zerstören "dürfen"! Was ist das für eine verantwortungslose "Regierung und Volks-Politik"??
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  • Kommentar von Gabriele Llopart (Galo)
    Wir haben extreme Einträge von Stickstoff in Böden und Gewässern (Nitratbelastung) aufgrund von intensiver Gülleausbringung der Landwirtschaft. Daneben immer wieder Fischsterben wegen unsachgemässer Handhabung. Aber nur den Bauern die Schuld zu geben greift zu kurz.... die Anreize in der Landwirtschaft sind die falschen: es geht nur mit einer massiven Abbau der Tierzahlen und da ist Konsument schuld, der nach billigem Fleisch verlangt! Qualität statt Masse, das hat seinen berechtigten Preis!
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