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Integration in die Arbeit Dringend gesucht: 150 Praktikumsplätze für junge Flüchtlinge

Der Kanton Luzern appelliert an die Unternehmen, mehr für den Arbeitseinstieg von jugendlichen Flüchtlingen zu tun.

Ein Flüchtling arbeitet an einem Schraubstock.
Legende: Ein Flüchtling arbeitet in einem Metallbetrieb (Symbolbild). Keystone

Es brauche mehr Anstrengungen bei der Integration von jungen Flüchtlingen in die Arbeitswelt - und es pressiere, erklärt Christoph Spöring, der Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern. Die gemeinsame Kampagne des Kantons mit dem Gewerbe und der Industrie, damit Betriebe Praktikumsplätze bereit stellen, habe bisher nicht genug gebracht: «Die Bereitschaft der Betriebe ist noch zuwenig vorhanden.»

Für eine Ausbildung bereit

Es geht um Jugendliche zum Beispiel aus Syrien oder Eritrea, die bisher vor allem in der Schule waren, in sogenannten Integrationsbrückenangeboten. Dabei haben sie unter anderem die Sprache gelernt und wären bereit, eine Ausbildung zu beginnen. Wenn sie aber den Einstieg in die Arbeit nicht finden, bestehe die Gefahr, dass sie auf lange Zeit von der Sozialhilfe abhängig bleiben.

Bereits auf Februar sind zusätzliche Praktikumsplätze nötig. Bis im Sommer braucht es 150 zusätzliche Plätze. Angesprochen seien idealerweise Lehr-Betriebe, die auch einfachere Arbeiten anbieten, zum Beispiel in der Logistik, der Gastronomie, Lebensmittelindustrie oder im Detailhandel.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Da bin ich für einmal auf der Seite der bockenden Wirtschaft. Die nordafrikanischen Migranten gehören hier nicht integriert sondern schnellstens wieder in ihre Heimat gebracht.
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    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Ihnen ist schon klar, dass zum Beispiel Syrien, bevor es aus geopolitische Gründen in Schutt und Asche gelegt worden ist, eine gutgehende Ökonomie hatte. Wo Bildung und Gesundheitswesen gratis für die Menschen dort war. Etwas, wovon die Menschen in den USA, regiert von ein paar Superreichen nur davon träumen können.
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  • Kommentar von Deborah Crabtree (D. Crabtree)
    Es werden aus der Schweiz Milliarden in ihren Ländern investiert. Es sollten bei jeder Investition z.B. 10% in Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten in ihren Heimatregionen von diesen finanziert werden. Es kann nicht mehr sein, dass die Wirtschaft und die Despoten ihrer Länder die Profite absahnen, und die CH Steuerzahler die Zeche für ihre Leute bezahlen müssen. Auch müssten sich die Botschaften für ihre Leute bezahlen müssen. China nimmt keine Flüchtlinge, dann sollen sie bezahlen.
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    1. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Damit das geschieht müssten in diesen Ländern 'Bücher statt Bomben', wie es Shirin Ebadi treffend formuliert hat, geworfen werden.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ja, macht doch, das beste was Jugendlichen passieren kann, tätig sein zu können, zu lernen .... und es ist nie eine Einbahnstraße ... Sie, diese junge Menschen, können uns viel beibringen. Unbedingt.
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