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Käselager in der Stadt Luzern Sbrinz öffnet fast 100-jährigen Käsekeller

55'000 Sbrinz-Laibe lagern mitten in der Stadt. Mit Führungen will Sbrinz aufzeigen, wie aufwändig ihre Herstellung ist.

In einem unscheinbaren Gebäude im Luzerner St.-Karli-Quartier lässt Sbrinz die Käselaibe reifen. Die Kellerräume sind zum Teil fast 100 Jahre alt. Neu öffnet Sbrinz das Gebäude für Führungen, die zusammen mit Luzern Tourismus vermarket werden.

Es gehe ihm darum zu vermitteln, wie aufwändig die Produktion sei, sagt Sbrinz-Geschäftsführer Stefan Heller: «Das Spezielle an unserem Keller ist, dass wir keine Roboter haben. Unsere Mitarbeitenden pflegen und kontrollieren die Käse von Hand.» Gezeigt wird auch, wie streng die Vorgaben sind, damit ein Käse als Sbrinz verkauft werden darf. So müssen die Käselaibe hochkant gelagert werden. Und das auf Regalen aus Weisstannenholz - Metall wäre nicht erlaubt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Romantik im Käselager. Sbrinz wäre eigentlich eine sehr gute Alternative zu Parmesan. Parmesan ist ein sehr bedenklicher Käse. Die Haltung der Parmesan-Kühe sehr grenzwertig. Wenn der Sprinz nur nicht so 'schlank' wäre. Kauft man ein Stück Sbrinz ist ein Viertel schon fast Rinde. Manchmal ist die Ratio noch ungünstiger. Das ist sehr, sehr schade und ein wenig Entromantisierung und dafür eine modernere Formgebung zugunsten der 'Brauchbarkeit des 'fast ganzen' Käses vielleicht nicht das dümmste?
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    1. Antwort von Asher Meng (Ashi)
      Sie waren noch nie in Modena und Region. Dass das Geheimnis die drei Kräuter sind die die Kühe fressen bedeutet ist Fakt. Dass es auch Trittbrettfahrer gibt ist klar. Im übrigen ist Parmesan Laktosefrei. Parmesan ist der erfolgreichste Käse Weltweit. Sbrinz eine schlechte Kopie. Daher hat Sbrinz keine Chance gegen Parmesan Reggiano. Ich spreche nicht von Grana Padano. Sie wahrscheinlich schon.
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    2. Antwort von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
      @Meng: Eine aktuelle Undercover-Recherche bringt die grausamen Zustände ans Licht, unter denen Milchkühe für die bekannten italienischen Käsesorten Parmesan und Grana Padano leiden. Die Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) zeigt erschreckende Aufnahmen aus den Milchkuhbetrieben der Käseunternehmen. Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt startet CIWF in zahlreichen Ländern eine Kampagne gegen die Käsehersteller.
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