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Artenvielfalt: Rund 1,2 Millionen Franken mehr vom Kanton
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 27.01.2020.
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Kantonsrat Luzern Rat will Artenvielfalt fördern - aber für wie viel Geld?

Der Luzerner Kantonsrat will sich für die Artenvielfalt einsetzen. Er hat am Montag einem entsprechenden Planungsbericht des Regierungsrats grundsätzlich zugestimmt und grünen Forderungen eine Absage erteilt.

Heute laufen im Kanton Luzern Programme zur Förderung der Artenvielfalt von jährlich 37 Millionen Franken. Die Massnahmen, welche die Regierung vorsieht, dürften jährlich mehr als 20 Millionen Franken mehr kosten. Das Meiste zahlt allerdings der Bund. Die Kosten für den Kanton dürften von heute 4,3 Millionen Franken um 1,2 Millionen Franken zunehmen.

Die Moorböden sollen nicht mehr weiter austrocknen, die Bach- und Flussläufe sollen wieder natürlicher werden, invasive Neophyten sollen bekämpft – und einheimische Froscharten gefördert werden. Dies sind die wichtigsten Punkte der Regierung im Bericht.

Die Linken wären gerne konkreter geworden

SP, Grüne und GLP wollten den Planungsbericht der Regierung griffiger gestalten. Ausserdem forderten sie in verschiedenen Anträgen mehr finanzielle Mittel. Sie unterlagen aber der bürgerlichen Mehrheit.

Der Kantonsrat nahm mit 94 zu 22 Stimmen schlussendlich ohne grosse Begeisterung Kenntnis vom Planungsbericht des Regierungsrates und hiess in der Schlussabstimmung den Kantonsratsbeschluss zum Biodiversitätsbericht mit 95 zu 17 Stimmen gut.

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten der Schweiz stehen heute auf der Roten Liste. Viele Lebensräume sind auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Verbreitung geschrumpft. Die Schweiz steht mit nur rund 6% nationalen Schutzgebietsflächen in Europa mit Abstand als Letzte aller Länder da. Abhilfe schaffen kann der Aufbau einer Ökologischen Infrastruktur – eines umfassenden Netzes von Kern- und Vernetzungsgebieten. Auch die Flachmoore der Schweiz müssen mehr berücksichtigt werden.
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