Zum Inhalt springen

Header

Audio
Engelberg schliesst einige Pisten aus Sicherheitsgründen
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 23.02.2019.
abspielen. Laufzeit 02:27 Minuten.
Inhalt

Lawinengefahr Engelberg und Skiarena Andermatt schliessen Skipisten

«Wir haben immer noch sehr viel Schnee im Gebiet. An den Nordhängen sind die Bedingungen für das Freeriden sehr gut, die Lawinengefahr sehr gering. An den Südhängen allerdings herrscht vor allem nachmittags jeweils grosse Lawinengefahr, weil die Sonne die Hänge wärmt», sagt Peter Reinle, Marketingchef der Engelberg-Titlis-Bahnen.

Wir schliessen die Pisten lieber einmal zu früh als zu spät.
Autor: Peter ReinleMarketingchef Engelberg-Titlis-Bahnen

Deshalb sperre man jeweils die Pisten nachmittags in tieferen Lagen, wie zum Beispiel auf der Engstlenalp bei der Mittelstation. Dort können sich wegen der Wärme schnell Gleitschneelawinen lösen. Man schicke täglich Pistenpatrouilleure ins Gebiet, um die Situation einzuschätzen.

«Damit so etwas wie in Crans Montana bei uns nicht passieren kann, schliessen wir die Pisten lieber einmal zu früh als zu spät. Da sind wir sehr streng», sagt Reinle weiter. Das Freeriden an den unbedenklichen Hängen empfiehlt er trotzdem nur erfahrenen Skifahrern und Snowboardern.

Audio
Auch Andermatt schliesst eine Piste
00:24 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 24.02.2019.
abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.

Auch im Skigebiet Skiarena Andermatt Sedrun muss eine Piste am Oberalppass jeweils nachmittags gesperrt werden: «Über Nacht gefriert der Schnee und hält, im Verlauf des Tages wird der Schnee wärmer und kann abrutschen. Deshalb müssen wir vorsorglich eine Piste schliessen. Wenn die Temperaturen weiterhin so hoch bleiben, kann es sein, dass wir weitere Pisten schliessen werden», sagt der Geschäftsführer der Skiarena, Silvio Schmid.

In den Skigebieten Stoos und Melchsee-Frutt bestehe momentan keine Gefahr von Gleitschneelawinen, hat es auf Anfrage von SRF News geheissen. Man habe vorwiegend Nordhänge im Skigebiet und die wenigen eher gefährdeten Südhänge seien nicht in unmittelbarer Nähe der Skipisten. Man überwache die Hänge und Pisten aber durchgehend.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Samuel Egger  (S.Egger)
    Ist wie beim Strassen Verkehr: zuerst muss es leider Tote geben, erst dann denkt man an Prävention.
  • Kommentar von Paul Moser  (PaulM)
    Ach, das ist doch nichts Neues, man hat auch vorher in den verschiedensten Skigebieten und über den ganzen Winter immer wieder Lawinen gesprengt, Pisten gesperrt, Lifte abgestellt - aber jetzt ist das plötzlich ein Medienthema nach Montana.
    1. Antwort von Alex Terrieur  (Imfeld)
      Später wird dann heftig gejammert, dass die Bahnen nicht rentabel waren...
    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Moser frage mich, wenn sie die Verantwortung hätten ob sie auch so denken und handeln würden bei 100erten von Menschen auf den Pisten?
    3. Antwort von Paul Moser  (PaulM)
      @Alex Terrieur - Wieso sollte das eine Rolle spielen? Die Jahres-, Wochen- oder Tageskarte ist ja bereits verkauft. Da spielt eine temporär geschlossene Piste doch keine Rolle, da kann der Skifahrer auf einen anderen Lift oder Piste ausweichen. Aber das hat es immer schon gegeben - plötzlich wird das aber für die Medien interessant. Finde es höchst seltsam.
    4. Antwort von Paul Moser  (PaulM)
      @jean-claude albert heusser - Wie oft hat es in den letzten Jahren solche (Un-)Fälle mit Lawinen über offene Pisten gegeben? Eben. Die Pistenchefs machen einen sehr guten Job und Montana war halt nun einer der statistischen Ausreisser, weil es 100% Sicherheit in den Bergen nicht gibt.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Mit zunehmender Erwärmung in den Schneegebieten könnte die ein grosses Problem werden auch im Bereich der "gesicherten Skipisten"! Nebst den Natureinflüssen wie Wind, Nebel kommt jetzt noch die Gefahr von Rutschlawinen dazu! In Zukunft wird somit der Schneesport zum "Risikofaktor"!
    1. Antwort von M. Keller  (mkel)
      Man bewegt sich beim Skifahren in der Natur, noch dazu oft im Hochgebirge. Das ist und war immer schon ein Risiko, das es zu Respektieren gilt.