Luzerner Künstler zeichnet Jasskarten neu

Der 35-jährige Illustrator und Zeichner Benedikt Notter zeigt in einer Ausstellung Bilder von Jasskarten. Er hat sie alle einzeln neu gezeichnet - nahe am Original, aber mit vielen kleinen Veränderungen.

Benedikt Notter mit seinem neuen Kartenspiel und den Orginal-Zeichnungen seiner Karten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Benedikt Notter mit seinem neuen Kartenspiel und den Orginal-Zeichnungen seiner Karten. SRF

Anfangs habe er sich überlegt, die Jasskarten ganz neu zu zeichnen - auch mit neuen Symbolen anstelle von Schilten, Schellen, Rosen und Eicheln. Doch dann habe er gemerkt: «Ich würde selber damit auch nicht jassen wollen, weil ich es einfach nicht gewohnt bin.»

Deshalb hat Benedikt Notter dann die Grundformen der Karten beibehalten und nur Kleinigkeiten ganz neu gemacht. Wie etwa die Gesichter. So ist dem Schilten-König nun ein Bart gewachsen und am Rosenstengel des Rosenass' sind keine Knospen zu sehen, sondern libellenartige Insekten.