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Zentralschweiz «Neben die richtigen Leute sitzen ist der beste Trick»

Moderne digitale Uhren sind leistungsfährige Computer. Sie können damit als moderner Spickzettel genutzt werden. Die Uni Bern verbietet an Prüfungen darum sämtliche Handgelenkuhren; die Uni Luzern vertraut auf die Ehrlichkeit der Studierenden.

Legende: Audio «Es gibt analoge und digitale Strategien» (20.05.2015) abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
02:26 min, aus Regi LU vom 19.05.2015.

In einem Schreiben der Universität Bern an die Studierenden heisst es: «Wie im Prüfungsaufgebot bereits mitgeteilt worden ist, sind am Prüfungsplatz keine persönlichen Uhren mehr erlaubt.» Der Grund: Moderne Smartwatches - Kleincomputer am Handgelenk - können kaum von traditionellen Uhren unterschieden werden, eine Kontrolle aller Uhren wäre zu aufwändig.

An der Universität Luzern ist ein solches Verbot kein Thema. Man vertraue auf die Ehrlichkeit der Studierenden, heisst es auf Nachfrage. Eine kleine Umfrage bei Studentinnen und Studenten vor der Uni Luzern zeigt: Die meisten spicken nicht. Es gibt aber Ausnahmen: «Tricksen ist auch eine Leistung», sagt ein Student. Und: «Der professionelle Student kennt sowohl digitale als auch analoge Strategien. Der beste Trick ist jedoch nach wie vor, neben die richtigen Leute zu sitzen.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von bart wakker, zürich
    Auf dauer werden solche Verbote hoffnungslos sein. Es kommen Brillen, Kontaktlinsen, ja irgendwann auch direkt im Gehirn eingebaute Teile mit Computeranbindung. Ich denke, man wird sich neues einfallen lassen müssen, um zu prüfen ob Studenden fähig sind.
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