Zum Inhalt springen

Header

Audio
Drastische Massnahmen in der Seeklinik Brunnen
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.03.2020.
abspielen. Laufzeit 03:42 Minuten.
Inhalt

Neue Corona-Fälle Schwyzer Klinikmitarbeiter und Luzerner Kantischülerin erkrankt

Die Seeklinik Brunnen nimmt keine neuen Patienten mehr auf. Auch in Luzern gibt es einen ersten Fall: an der Kanti Alpenquai.

Bei einem ihrer Angestellten sei eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, teilt die Seeklinik Brunnen am Mittwoch mit. Die Klinik, welche auf Depressionen und Schlafstörungen spezialisiert ist, hat einen Sonderstab einberufen. Sie untersucht nun Mitarbeitende sowie Patientinnen und Patienten, welche mit der Person in Kontakt waren.

Man habe aber Glück im Unglück gehabt, meint Chefarzt Marco Gebbers. Der infizierte Mann habe nach nur einem Tag mit den typischen Symptomen entschieden, zu Hause zu bleiben.

Wir gehen davon aus, dass aus dem Kontakt mit diesem Mitarbeiter keine Ansteckungen hervorgegangen sind.
Autor: Marco GebbersChefarzt Seeklinik Brunnen

Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, würden zurzeit keine stationären Patientinnen und Patienten mehr aufgenommen. Das Therapieangebot habe man eingeschränkt, die medizinische Betreuung sei aber gewährleistet, schreibt das Spital.

Schülerin der Kantonsschule Alpenquai betroffen

Auch im Kanton Luzern ist ein erster Ansteckungsfall bekannt geworden. Eine Schülerin der Kantonsschule Alpenquai in der Stadt Luzern sei betroffen, heisst es auf der Website der Schule. Die Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse sowie die Lehrpersonen, die die Klasse unterrichten haben, müssten zu Hause bleiben, heisst es weiter. Sonst aber gehe der Schulbetrieb weiter wie bis anhin.

Damit gibt es in Zentralschweiz inzwischen fünf bestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus: drei Personen im Kanton Schwyz und je eine in den Kantonen Zug und Luzern wurden positiv auf das Virus getestet. Alle Erkrankten befinden sich in Quarantäne und es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, heisst es bei den zuständigen Kantonsbehörden.

Zuger Trainingszentrum OYM sagt Eröffnungsfeier ab

Eine Visualisierung eines grossen, grauen Gebäudes.
Legende:ZVG

Das neue Trainingszentrum «On Your Marks», kurz OYM, wird ohne Fest eröffnet. Wegen des Coronavirus verzichte man auf die geplanten Feierlichkeiten am 23. März und die Tage der offenen Türe am 28. und 29. März. Laut Geldgeber Hanspeter Strebel erwarteten die Organisatoren an diesem Wochenende 10'000 Besucherinnen und Besucher.

OYM bietet Trainingsgelegenheiten für Profisportlerinnen und -sportler. Ausserdem wird das Gebäude in Cham das neue Heim des Eishockeyclubs EV Zug.

Regionljournal Zentralschweiz, 06:31 Uhr; sda/weip/schl

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Und - was ist mit den Gottesdiensten, wo oft mehr als 200 und in grösserem Ausmass bis zu tausend Leute sich aufhalten? Und noch etwas: In der katholischen Eucharistiefeier hat sich der Brauch etabliert, dass man einander als Friedenszeichen einzeln die Hand während der Messe reicht. Was ist damit ? Und konservative Katholiken lassen sich die Hostie noch immer auf die Zunge, statt in die Hand legen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen