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Zentralschweiz Neue Wohnhäuser für Schwerbehinderte eröffnet

Die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) kann künftig mehr Menschen betreuen als bisher. Sie hat drei neue Wohnhäuser sowie das umgebaute ehemalige Kloster in Rathausen eröffnet. Auch die Zahl der Arbeitsplätze steigt.

Flugaufnahme der neuen Gebäude
Legende: Drei neue Gebäude (links) ergänzen die Anlage der Stiftung für Schwerbehinderte in Rathausen. zvg/ssbl

Die drei neuen Wohnhäuser mit 90 Wohnplätzen liegen im Westen des Areals. Die Wohngruppen sind auf Menschen ausgerichtet, die intensiv gepflegt und betreut werden müssen, wie die Stiftung anlässlich der Eröffnung mitteilte. Die Bewohner werden im Januar 2017 umziehen.

320 Wohnplätze

Dank den neuen Häusern können veraltete Infrastrukturen geschlossen werden. Insgesamt kann die SSBL 19 Personen mehr aufnehmen als bisher. Künftig werden 320 Wohnplätze zur Verfügung stehen. Total betreut die Stiftung in ihren Wohn- und Tagesgruppen an verschiedenen Standorten über 400 Frauen, Männer und Kinder.

Die SSBL sanierte zudem die denkmalgeschützte Klosteranlage. Diese dient künftig der Arbeit und Beschäftigung der Bewohner und für Tagesgäste. Seminarräume und ein Gastronomieangebot sollen dafür sorgen, dass das Kloster auch ein Ort der Begegnung wird. Die Kirche behält ihre sakrale Zweckbestimmung.

Neue Stellen geschaffen

Das Vorhaben kostete rund 52 Millionen Franken. Davon entfielen 28 Millionen auf die neuen 90 Wohnplätze. Die Zahl der Vollzeitstellen steigt durch den Ausbau um 35 auf 580.

Rathausen liegt in der Gemeinde Ebikon an der Reuss. Das Kloster war 1245 gegründet worden. Die SSBL betreut seit 1971 Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Während mehreren Jahrzehnten hatte die Anlage als Erziehungsanstalt gedient.

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