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Zentralschweiz Neuer Fahrplan bringt wenig Änderungen in der Region

Ein Jahr vor Inbetriebnahme der NEAT bringt der Fahrplanwechsel für die Zentralschweiz nur punktuelle Veränderungen. Auf einzelnen Bahnlinien verkehren mehr Züge, auf anderen wird neues Rollmaterial eingesetzt. In den Kantonen Zug, Schwyz und Luzern gibt es Abstriche beim öffentlichen Verkehr.

Eine S-Bahn in Hochdorf.
Legende: Auf der S-Bahn Strecke zwischen Luzern und Hochdorf (Bild) verkehren mehr Züge. zvg

Zwischen Hochdorf und Luzern kommen auf der Seetalbahn S9 zu den Hauptverkehrszeiten drei zusätzliche Züge zum Einsatz. Grund dafür ist die gestiegene Zahl der Pendler aus dem Seetal, teilt der Luzerner Verkehrsverbund mit.

Auf der BLS-Linie Luzern-Bern durchs Entlebuch soll anderes Rollmaterial für mehr Kapazität sorgen. Drei der vier bisher eingesetzten Kompositionen werden durch neuere Züge des Typs Lötschberger ersetzt.

Angebot schrumpft in den Kantonen Luzern, Zug und Schwyz

Die Sparprogramme der verschiedenen Kantone machen sich jedoch auch im Fahrplanwechsel bemerkbar. So verkehren beispielsweise in der Stadt Luzern, im Entlebuch oder in der Agglomeration Luzern weniger Busse in Randzeiten.

Im Kanton Zug stehen bei 15 Buslinien und einer Bahnverbindung Veränderungen an. Diese muss der Regierungsrat noch definitiv beschliessen, heisst es beim Amt für öffentlichen Verkehr.

Im Kanton Schwyz strich das Kantonsparlament Linien in den Gemeinden Schwyz und Freienbach aus Kostengründen. Ob die geplanten, zusätzlichen Busverbindungen in der March möglich sind, ist noch unsicher. «Diese Anpassungen können nur umgesetzt werden, wenn die Finanzierung gesichert ist», heisst es in einer Mitteilung des Amts für öffentlichen Verkehr des Kantons.

Auch für die Zukunft gibt man sich zurückhaltend: «Die sehr angespannten Kantonsfinanzen beeinflussen den Handlungsspielraum im Kanton Schwyz in den kommenden Jahren zentral.»

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