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Die Skyline von Doha in Katar
Legende: Die Skyline von Doha in Katar: Ob die Nidwaldner Regierungsdelegation sie zu sehen bekommt, ist allerdings noch offen... Keystone
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Zentralschweiz Nidwaldner Regierung plant Katar-Reise - auf Staatskosten

Die Nidwaldner Regierung begründet die Reise damit, dass man den Investoren des Bürgenstock-Resorts Wertschätzung entgegenbringen wolle. Die Grünen wehren sich gegen diese Reise und wollen sie aus dem Budget streichen.

Es solle keine grosse Reise werden, sagt Finanzdirektor Alfred Bossard. «Es werden wohl zwei Regierungsräte nach Katar reisen.» Zwar seien dafür 30'000 Franken eingestellt, vielleicht brauche man aber nicht den ganzen Betrag. Ihm sei wichtig, dass man sich von den Scheichs nicht einladen lasse. Man wolle sich nicht dem Vorwurf aussetzen, man lasse sich bestechen.

Audio
Umstrittene Reise nach Katar (20.11.2015)
03:06 min
abspielen. Laufzeit 03:06 Minuten.

Der Präsident der Grünen, Leo Amstutz, bezeichnet die Reiseabsichten der Nidwaldner Regierung als «unsensibel» und «naiv», insbesondere in Sparzeiten. Ausserdem: «Da geht eine Regierungsdelegation offiziell in ein Land, von dem bekannt ist, dass es die Menschenrechte nicht einhält.» Die Grünen werden in der Budgetberatung den Antrag stellen, den Posten für die Katar-Reise herauszustreichen. Das Parlament entscheidet also nächste Woche.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Ineichen  (win)
    Katar finanziert auch den IS. Die NW-Regierung will nun diesen Muslimen höfelen, nur weil sie eine halbe Milliarde zur Zerstörung des Bürgenstocks beitrugen. Geld für teure Reisen für die schlauen Politiker hat sie, aber die EL-Leistungen an Alters-und Pflegeheimbewohner sollen aus Spargründen gekürzt werden. Die spinnt, die NW-Regierung.