Notfallkonzept für Urner Schulen

Im Krisenfall sollen die Schulen wissen, was zu tun ist. Der Urner Erziehungsrat hat ein verbindliches Konzept erlassen, das den Schulen helfen soll, schnell und wirksam auf Gewalttaten, sexuelle Übergriffe, Suizide, schwere Unfälle oder Todesfälle zu reagieren.

Eine Schülerin am Computer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Alle Urner Schulen sollen in der Krise nach klaren Vorgaben handeln. Keystone

Ausserordentliche Ereignisse könnten jede Schule jederzeit treffen, teilt die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri mit. Schwere Krisen seien zwar selten, doch gelte es, sich auf solche Ereignisse vorzubereiten.

Damit im Notfall alle schnell handeln könnten, müssten alle Schulen im Kanton dasselbe Konzept anwenden. Der Urner Krisenleitfaden arbeitet mit drei verschiedenen Gefährdungsstufen. Je nachdem wird der schulpsychologische
Dienst beigezogen, die Polizei, die Feuerwehr und die Rettungsdienste.
Damit die Schulen auf Krisen und Notfälle reagieren können, müssen sie über ein Krisenteam verfügen. Im Bedarfsfall wird dieses von einem kantonalen Team unterstützt.