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Zentralschweiz Ombudsstelle soll im Kanton Uri Konflikte lösen

Die Urner Regierung will eine Ombudsstelle schaffen, die bei Konflikten zwischen Bürgern und der Verwaltung sowie den Behörden vermittelt. Geplant ist vorerst eine Pilotphase von drei bis fünf Jahren.

Schaltersituation in einer Gemeindeverwaltung
Legende: Konflikte mit Behörden sollen dank einer Ombudsstelle so früh wie möglich erkannt und gelöst werden. Keystone

Selbst in den überschaubaren Verhältnissen des Kantons Uri nähmen konfliktträchtige Bürgerkontakte mit Verwaltung und Behörden tendenziell zu, heisst es in einer Mitteilung der Urner Standeskanzlei vom Dienstag. Abhilfe soll jetzt eine Ombudsstelle schaffen.

Probleme rechtzeitig erkennen

Die Ombudsstelle diene dazu, Probleme zu erkennen, solange sie noch beherrschbar seien. Der Regierungsrat will die kantonale Ombudsstelle vorerst im Sinne eines Pilotprojekts schaffen. Nach einer drei- bis fünfjährigen Versuchsphase soll das weitere Vorgehen bestimmt werden. Die Urner Regierung plant, die Ombudsstelle im Mandatsverhältnis zu besetzen.

In der Zentralschweiz kennen der Kanton Zug und die Stadt Luzern Ombudsstellen. Im Kanton Obwalden war ein Pilotprojekt geplant, das aber aus Spargründen nie umgesetzt wurde.

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