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Legende: Audio SBB-Mediensprecher Christian Ginsig über den selbstfahrenden Bus. abspielen. Laufzeit 03:01 Minuten.
03:01 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 09.01.2019.
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Pilotprojekt in der Stadt Zug Der selbstfahrende Minibus darf auf die Strasse

«MyShuttle» hat jetzt ein offizielles Nummernschild. Mit der Bewilligung für Testfahrten geht es in die nächste Phase.

Im Frühjahr 2018 hat das Fahrzeug seine Strecke in Zug erfasst, sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. Jetzt finden Testfahrten zwischen dem Metalli und dem Technologiecluster Zug statt. Diese werden von Ingenieuren der Herstellerfirma und von Mitarbeitenden des Pilotprojekts durchgeführt. Ausserdem sind Begleiter an Bord. «Wenn zum Beispiel in einer Notsituation die Türen geöffnet werden müssen, dann ist eine Person dabei, die unterstützen kann», erklärt Ginsig.

Der Pilotbetrieb ist in einer zweiten Phase für eine geschlossene Kundengruppe vorgesehen. Dabei handelt es sich um Mitarbeitende der V-Zug AG. Nach erfolgreichem Abschluss und ausgewerteten Tests soll «MyShuttle» dann allen Zugerinnen und Zugern offenstehen.

Der selbstfahrende Shuttle ist ein gemeinsames Projekt von SBB, Mobility, Zugerland Verkehrsbetriebe AG, Stadt Zug und Technologiecluster Zug. Mittlerweile gibt es in verschiedenen Schweizer Städten Erfahrungen mit führerlosen Bussen.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Ob das Sinn macht ist stark zu Bezweifeln und wenn etwas gravierendes passiert, wer wird dann angeklagt der "Roboter oder die Software"?
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  • Kommentar von Martin Tanner (mikado5034)
    Autonomes Fahren auf der Strasse mag einen hohen Unterhaltungswert besitzen. Wie lustig, wenn die kleinen Spielezeugautos woe auf der Strasse fahrende Liftkabinen unterwegs sind!
    Aber es bringt dem Schweizer ÖV nichts, weil einerseits die Passagierkapazitäten fehlen, die Fahrzeuge sind zu klein und verkehren zu langsam, und die Fahrzeuge benötigen andererseits äusserst abgegrenzte Fahrbahnen. Dazu fehlt hier zulande einfach der Platz. Mass Rapid Transport gehört auf Scheinen und in Untergrund.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Doch, tun sie: in der Pilotphase bremsen sie den Privatverkehr aus, was zur Verbrämungsstrategie moderner Städtepolitik gehört. Und später werden sie (völlig unnötigerweise) Jobs vernichten, was ebenfalls der Plan ist. Natürlich wird uns der Mist als verkehrssicherheitsfördernd verkauft. Was das heisst, sehen wir aktuell bald monatlich, wenn autonom agierende Fahrzeuge Menschen verletzen...
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Ueber solche hochtechnisierten, selbstfahrenden "Geister-Busse" stellt man sich sofort 3 Fragen: Will man damit den Mensch (Arbeits-Stellen) abschaffen? Wer übernimmt die Verantwortung bei einem Unfall (wegen technischen Unzulänglichkeiten oder durch unvorhergesehene Situationen auf der Strasse)?
    Wollen wir öV-Benützer überhaupt solche "Geister-Fahrzeuge" ohne Chauffeure oder Begleiter benützen oder sehen wir darin Vorteile? Als "alter Grufti" setze ich zur letzten Frage ein klares NEIN !
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    1. Antwort von Andreas Müller (Hugh Everett)
      In Paris sind es die Metrolinien 1 und 14, die im 100 Sekundentakt(!) ohne Fahrer fahren. In London die DLR, in Shanghai der Maglev mit 400km/h, in Dubai die Metro usw. und das seit vielen Jahren, ohne das man je von einem einzigen Unfall gehört hätte. Das Gegenteil ist der Fall, diese Systeme arbeiten sehr präzises, sind nie müde, haben nie Streit mit der Frau, sind nie krank oder abgelenkt.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (jolanda)
      Herr Müller, dass man U-Bahnen problemlos technisch vollständig automatisieren kann, ist richtig und sehr gut nachvollziehbar: Da gibt es keine Fussgänger, privater Strassenverkehr aller Art oder so viele Ein- und Ausfahrtgassen! Jeder Zug hält immer auf den Meter genau an der gleichen Stelle an und fährt auf völlig autonomen Gleis-Trassen zur nächsten Haltestelle! All diese Voraussetzungen fehlen in einer belebten Stadt, um Busse frei und ohne Chauffeur zirkulieren zu lassen!
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    3. Antwort von Peter Hirschi (phirschi)
      Zu Ihrer ersten Frage: Jeder eingesparte Bussfahrer schafft ein x-faches an neuen Arbeitsplätzen. Diese Busse kommen ja nicht von selbst auf die Strasse. Sowohl die Entwicklung als auch der Unterhalt eines solchen autonomen Systems braucht qualifizierte Menschen und somit Arbeitsplätze. Der Busfahrer wird irgendwann „aussterben“, genau so wie es den Hufschmied heute auch nicht mehr braucht. Das ist der Lauf der Zeit.
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    4. Antwort von Walter Matzler (Wma)
      Ich pflichte Herrn Bolliger bei. Metro lässt sich nicht mit dem öffentlichem Straßenverkehr vergleichen. Fußgänger inkl. Kindern und Kinderwagen, Handwagen, Radfahrer, Trottis, Autos und das alles kreuz und quer und oft nicht regelkonform trifft man bei der Metro nicht an.
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    5. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Herr Hirschi, in unserer Gesellschaft brauchen aber auch etwas weniger Qualifizierte Menschen einen Job. Nicht jeder kann Robotikspezialist werden. Auch "einfache Leute" (wie man landläufig und absolut NICHT anschätzigt sagt), haben das Recht auf Arbeit. Digitalisierung, welche vorwiegend gewinngetrieben ist, ist asozial!
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    6. Antwort von Henriette Rub (ehb)
      @Müller, möglicherweise hat der Mann, der ev. Streit mit seiner Frau hat, keine Stelle mehr. Die unbegrenzte Technikgläubigkeit hat enge Grenzen auf dem Gebiet der Sicherheit. Hackern stehen Tür und Tor offen, die Welt zu beherrschen. Kaufen sie sich den letzten Beobachter, da steht, was uns so bevorsteht. Für mich ein grausiges Szenario.
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    7. Antwort von Hans Meier (H-M)
      Jeder übermüdeter, kranker, emotional angeschlagener, alkoholisierter oder unter medikamente stehender busfahrer/in ist auch nicht geignet den arbeitstag anzutreten und ist evtl noch ein grössers risiko als die selbstfahrenden busse!!
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    8. Antwort von Walter Matzler (Wma)
      Herr Meier, wieviele betrunkene, übermüdete etc Busfahrer haben sie bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben schon angetroffen. Ehrlich, ich habe noch keinen gesehen.
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    9. Antwort von Hans Meier (H-M)
      Setzt seit 23 jahre kein fuss in ein ÖV! Jedoch sind nachrichten von fahrer mit alk. oder am tel. nichts neues!
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