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Rund 150 Bauern wehren sich
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 14.08.2020.
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Schadstoffbelastung Luzerner Bauern ziehen wegen der Phosphorverordnung vor Gericht

Im Baldeggersee im Kanton Luzern ist die Phosphorkonzentration zu hoch. Der Kanton Luzern will dem mit einer Verordnung entgegenwirken. Ab 2021 dürfen die Bauern weniger Gülle austragen oder müssen ihren Tierbestand reduzieren.

Gegen diese Phosphorverordnung regt sich Widerstand. Rund 150 Bauern haben eine Beschwerde eingereicht. Man fühle sich von der Luzerner Regierung nicht ernst genommen, sagt Heinz Schmid, Präsident des Bauernvereins unteres Seetal. Es gehe hier um Altlasten. Die heutigen Bauern sollen dafür nicht ihren Kopf hinhalten müssen.

«Beschwerde ist gutes Recht»

Beim Gemeindeverband Baldegger- und Hallwilersee, der sich für den Schutz der Gewässer einsetzt, sieht man der Beschwerde gelassen entgegen. Roger Moser vom Gemeindeverband: «Die Gesamtregierung hat die Phosphorverordnung verabschiedet. Der ganze Ablauf verlief nach meiner Meinung hoch demokratisch.»

Viele Bauern sind nicht dieser Meinung. Sie wollen sich künftig besser organisieren, beispielsweise in einem Verein oder in einer Interessengemeinschaft.

Regionaljournal Zentralschweiz, 13.08.2020, 12:03 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Die auf Hochleistung getrimmte Landwirtschaft tötet Vögel und Insekten und vergiftet unsere Gewässer und Lebensmittel mit Pestiziden. Fordere von der Politik eine Agrarpolitik, welche Pestizide, Futtermittelimporte und Düngereinsatz rasch reduziert sowie die Biodiversität wirksam fördert. Überdüngung, umweltgefährdende Pestizide, schwindende Biodiversität: Es ist nicht nachhaltig, wie die intensive Landwirtschaft den Boden und die Gewässer in der Schweiz beansprucht. Viehbestände halbieren.
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  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    In welcher Hinsicht Schmid die Landwirtschaft um den Baldeggersee als mögliche Problemlöser sieht, verrät er uns leider nicht. Wäre doch interessant zu erfahren.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Es gibt leider zu viel Gülle, da in viele Ställen kein Stroh als unterlage verwendet wird, sondern alles weggespühlt wird. Wenn nicht mit Gülle gedüngt wird, so kommet die Chemie zum Einsatz. Ja, ja die Bauern haben es nicht leicht, aber sie haben zuviele Tiere in den Ställen. So muss zwei dreimal das Gras gemäht werden können und das geht nur über Güllen oder anderen Zusätzen.
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