Nach jahrelangem Hin und Her Stadt Luzern kann Pilatusplatz-Areal im Baurecht abgeben

Seit kurzem ist wieder Bewegung ins Dossier Pilatusplatz gekommen. Die Stadtregierung rückte von ihrem ursprünglichen Plan ab, das Areal an bester Lage in der Stadt Luzern zu verkaufen. Nun erhält dieses Umdenken Unterstützung aus dem Stadtparlament.

Platz in der Stadt Luzern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Areal beim Pilatusplatz in der Stadt Luzern soll nun überbaut werden. SRF/Archiv

  • Die Weiterentwicklung des Pilatusplatz-Areals war während über zwei Jahren blockiert wegen der Stadtbild-Initiative. Eine Beschwerde der Initianten hat das Bundesgericht mittlerweile abgewiesen.
  • Während des Planungsstopps setzte bei der Stadtregierung ein Umdenken ein. Weil das Areal wichtig sei für die Stadtentwicklung, wolle man das Grundstück nun im Baurecht abgeben und nicht mehr verkaufen.
  • Die Stadtregierung will einen Investorenwettbewerb durchführen. Die Idee: Ein 35 Meter hohes Hochhaus soll entstehen mit Büroflächen und einigen Wohnungen. Der Bau kann aber nach Einschätzungen des Stadtrates frühestens in 5 Jahren starten.

Kein Strategiemanagement

Abgelehnt hat das Stadtparlament hingegen die Schaffung einer neuen Stelle für Strategiemanagement in der Stadtverwaltung. Die Entwicklung der Stadt sei eine Aufgabe des Stadtrates, wofür es keine neue Stelle brauche, hielt eine Mehrheit von GLP, CVP, SVP und FDP fest. Grüne und SP unterstützten die Idee, sie unterlagen aber. Für die neue Stelle hatte der Stadtrat 80'000 Franken beantragt.