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Steilste Bahn der Welt Der erste Wagen der Stoosbahn steht in der Schiene

  • Nach fünfjähriger Bauzeit ist der erste Wagen der neuen Stoosbahn auf die Schienen gehievt worden.
  • Mit der steilsten Standseilbahn der Welt sollen ab Dezember 1500 Personen pro Stunde transportiert werden können.
  • Mitte Dezember nimmt die Bahn ihren Betrieb auf.

Ein Pneukran hob den 28 Tonnen schweren Wagen mit vier Abteilen bei der neuen Talstation auf die Brücke über den Fluss Muota. Der zweite Wagen befindet sich noch in Küssnacht, er wird am Montag auf die Schiene gebracht.

Das Projekt auf der Bergstation in Schwyz kostet 52 Millionen Schweizer Franken. Die klassische Standseilbahn mit zwei Wagen, die sich in der Mitte kreuzen, weist eine Neigung von bis zu 110 Prozent auf. Zum Vergleich: Die maximale Steigung der Zahnradbahn am Pilatus beträgt 48 Prozent.

Grafik Höhenprofil

Zwei Jahre Verzögerung

Die Realisierung der Standseilbahn liegt über zwei Jahre hinter dem Zeitplan. Der Spatenstich erfolgte 2012. Grund für die Verzögerung waren anspruchsvolle Bedingungen im Steilhang mit drei Tunnels und die herausfordernde Zusammenarbeit der involvierten Unternehmen. Für Probleme sorgte zudem der Un- und Ausfall einer Materialseilbahn. An deren Stelle kamen Helikopter zum Einsatz.

Grafik Design Seilbahn Stoos
Legende: Video Neu designte Bergbahnen sind im Trend abspielen. Laufzeit 03:24 Minuten.
Aus 10vor10 vom 18.08.2017.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Ausrichtung am Machbaren, nicht am Sinnvollen oder gar Notwendigen, Extravaganz und Superlative, ich halte das für das genau richtige Konzept für den Schweizer Tourismus, denn kein Tourist reist in die Schweiz für das Sinnvolle. Dafür ist Österreich halb so teuer, Sotchi oder Tibet spektakulärer. Die Schweiz ist zu teuer für das normale. So eine Bahn ist übertrieben, zeigt sinnlos gute Ingenieurskunst und macht damit beste Werbung für die Schweiz. Dazu soll der Bahnchef im Interview bitte stehen
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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Naja, halte meine Kritik lieber moderat. Eine Augenweide stellt diese Bahn in der Berglandschaft trotzdem nicht dar. Zähle jedoch auch zu den Zeitgenossen, welche zwecks atemberaubender Alpensicht und ohne schweisstreibende Bergsteigerei, von dieser Technologie Gebrauch macht. Der Nieveauausgleich der Passagier/Güterplattform ist physikalisch kein Novum. Nur die Kombination von Translation (Bahn) und Rotation (Kabine). Die Kabinen vom London Eye funktionieren ähnlich. Trotzdem Chapeau.
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