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Trotz Nein an der Urne Einsiedler Skischanzen sollen ausgebaut werden

Im Mai hatte das Stimmvolk eine Investition in die Skischanzen abgelehnt. Der Ausbau wird dennoch vorangetrieben.

  • Die Stiftung Schanzen Einsiedeln teilt mit, dass sie den Ausbau der Skischanzen trotz einer verlorenen Abstimmung im Mai vorantreiben will.
  • Grund sei, dass sich der Verband Swiss Ski zur Schanzenanlage in Einsiedeln bekannt habe, sagt Daniel Kälin, der Präsident der Stiftung.
  • Die Schanzen sollen für 1,5 Millionen Franken ausgebaut werden.
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Aus dem Archiv: Katerstimmung nach der verlorenen Abstimmung
02:23 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.05.2019.
abspielen. Laufzeit 02:23 Minuten.

Mit dem Geld könnten die wichtigsten Sanierungsmassnahmen abgedeckt werden, sagt Kälin weiter. Durch die Sanierung solle der Betrieb längerfristig gesichert und die Sicherheit der Athleten gewährleistet werden.

Hoffnung liegt auf Gönner und Sponsoren

«Die Schanze soll zudem so ausgebaut werden, dass wir sie wieder für den Wettbewerb und das tägliche Training anbieten können», sagt Kälin. «Sonst endet die Anlage als Bauruine.»

Es werde nun geprüft, wie die benötigten Gelder beschafft werden können. Die Zeit drängt. Zugesagt sind bis jetzt 500'000 Franken vom Bundesamt für Sport, doch diese Gelder sind nur bis im nächsten Sommer reserviert. «Bis im Frühling wollen wir den Rest auftreiben. Dafür fragen wir Gönner und Sponsoren an», so Kälin.

Behörden zahlen nichts

Vom Bezirk Einsiedeln gibt es nichts. Die Stimmbürger hatten im Mai dieses Jahres einen Kredit von 1,1 Millionen Franken für den Ausbau der Anlage abgelehnt. Der Entscheid fiel mit 4369 Nein- zu 1814 Ja-Stimmen deutlich aus.

Die Skisprungschanzen Einsiedeln gibt es seit rund 15 Jahren. In wirtschaftlicher Hinsicht haben die sie eine äusserst bewegte Vergangenheit hinter sich. Mehrmals geriet die Anlage in eine finanzielle Schieflage. Der Ausbau soll die Zukunft der Schanzen sichern.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
    Ein Wunsch der Aktionäre, der nicht erfüllt werden kann. Die Anlage wird eine Ruine - ausser Swiss Ski bezahlt alles und wird Hauptaktionär.
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Es lebe die Demokratie à la Suisse!