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Legende: Audio Baldeggersee ist nach wie vor zu stark belastet abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 19.03.2019.
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Überdüngtes Gewässer Immer noch zu viel Phosphor im Baldeggersee

  • Der Kanton Luzern stellte am Dienstag eine neue Studie der Forschungsanstalt Agroscope vor. Demnach hat es im Baldeggersee noch immer zu viel Phosphor.
  • Damit der See langfristig gesunden kann, müsse die Phosphordüngung auf einem grossen Teil der landwirtschaftlichen Flächen deutlich reduziert werden. Im Bericht werden neue Möglichkeiten vorgeschlagen, um den Phosphoreintrag zu senken.
  • Die konkreten Massnahmen werden in den kommenden Monaten entwickelt. Ein verwaltungsinternes Projektteam und eine Begleitgruppe erarbeiten derzeit das Folgeprojekt, das ab 2020 greifen soll.
  • Ziel ist es, den Phosphor-Gehalt in den nächsten sechs Jahren um 20 Prozent zu reduzieren. Für eine definitive Gesundung des Sees ist indes eine deutlich höhere Reduktion nötig.

Pflanzennährstoff mit Folgen

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Phosphor ist ein lebenswichtiger Grundbaustein für Pflanzen und Tiere. Ein hoher Phosphor-Gehalt im Wasser führt jedoch zu einer starken Vermehrung von Algen. Abgestorbenes Pflanzenmaterial sinkt ab und wird unter Verbrauch von Sauerstoff abgebaut. Dadurch kann der Sauerstoff auf dem Seegrund vollständig aufgebraucht werden und fehlt dann den Fischen, ihrem Laich und den Kleinlebewesen im Sediment. Weil der Baldeggersee nach wie vor überdüngt ist, muss er belüftet werden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Manchmal frage ich mich, ob die Bauernlobby im Kanton Luzern zu stark vertreten ist und so die dringend nötige Baldeggersee Sanierung verhindert. Auch der Sempachersee leidet immer noch.
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  • Kommentar von Anita Rusterholz  (Anita Rusterholz)
    SRF: bitte ausführlich informieren, die leidige Sache beim Namen nennen, weshalb der Phosphor-Gehalt im Baldeggersee zu hoch ist. Die Schweinemast, auch Ferkelzucht genannt - wohin werden die X-Tonnen Gülle geleitet? Und überhaupt: Massentierhaltung ist für mich ethisch verwerflich. Man sollte mal auch informieren unter was die Tiere leiden. Nämlich: einem Mastschwein, dessen Sättigungsgefühl weggezüchtet wurde, das sich krank frisst und Antibiotika zum Einsatz kommen ist einfach nur grausam.
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  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Die Lösung ist in der Pipeline: Die Trinkwasserschutzinitiative. Wenn Bauern nur noch Direktzahlungen erhalten wenn sie auf Pflanzenschutzmittel etc. verzichten, löst sich das Problem von selbst.
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