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Zentralschweiz Umstrittener Fremdsprachenunterricht an Primarschulen

Der Fremdsprachenunterricht an den Luzerner Primarschulen erhitzt die Gemüter. Welche Sprache soll unterrichtet werden: Französisch? Englisch? Oder beide? Die Meinungen unter den Fachpersonen und Politikern an einer Podiumsdiskussion waren geteilt.

Ein Kind beim Englischunterricht
Legende: Soll an der Primarschule Englisch unterrichtet werden? Oder doch Französisch? Die Meinungen gehen auseinander. Keystone

Die Pädagogische Hochschule Luzern lud am Dienstagabend zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über den Fremdsprachenunterricht auf der Primarstufe ein. Dieser ist umstritten. Eine Volksinitiative verlangt, dass künftig nur noch eine Fremdsprache unterrichtet werden soll. Welche, das lässt die Initiative offen.

Zur Zeit wird ab der 3. Klasse Englisch und ab der 5. Primarklasse Französisch unterrichtet. In Luzern, aber auch in den Kantonen Zug und Nidwalden wird das Fremdsprachenkonzept überdacht. In allen Kantonen soll geprüft werden, ob die Kinder damit überfordert sind.

Die Standpunkte an der gut besuchten Podiumsdiskussion gingen weit auseinander. Nicht nur zwischen den politischen Parteien, auch die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer waren unterschiedlicher Meinung. Bis zu 20 Prozent der Kinder seien mit zwei Fremdsprachen überfordert, hiess es etwa. Worauf geantwortet wurde, dass man doch deswegen einer Mehrheit nicht verweigern könne, eine neue Sprache zu lernen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 06:32 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Janthiang, Banglamung
    Unsere Tochter hatte ab dem 2. Vorschuljahr (Kindergarten) eine Fremdsprache als Hauptfach. Unterdessen ist sie in der 5. Primarklasse und hat eine weitere Fremdsprache seit der 2. Primar. Zuhause hat sie noch eine 3. Fremdsprache mit unserem Deutsch. Sie und auch die meisten ihrer Mitschüler/innen schaffen das ohne Probleme, obwohl die meisten Zuhause eine weitere Fremdsprache haben. In der Klasse unserer Tochter hat es Kinder mit Hintergrund Frankreich, D-A-CH, Chinesen, Holland und Dänemark.
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