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Ein Denkmal für den Corona-Krisenmanager Daniel Koch
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 26.04.2020.
abspielen. Laufzeit 03:25 Minuten.
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Ungewöhnliche Corona-Idee Urner Holzbildhauer plant Hommage an Daniel Koch

Die Augen von Peter Bissig schauen genau. Und seine Hände arbeiten genau. Auf der Werkbank in seiner Werkstatt in Isenthal steht eine der grossen, schlanken Figuren. Sie sind schon lange das Markenzeichen des 38-Jährigen.

Die Ähnlichkeit seiner Figuren mit dem Äusseren von Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit sei ihm sofort aufgefallen, sagt Peter Bissig. Ihn hätten die Auftritte von Daniel Koch in den letzten Wochen fasziniert. «Vor allem die ruhige und kompetente Art haben mich beeindruckt.» Er sei so etwas wie der ruhende Pol in der Corona-Krise.

Peter Bissig malte eine erste schnelle Skizze und stellte sie in den sozialen Medien online.

Skizze eines Mannes.
Legende: Diese Skizze von Daniel Koch, die Peter Bissig erstellte, sorgte im Netz für Furore. zvg/Peter Bissig

Die Rückmeldungen seien so positiv gewesen, dass er die Einzelanfertigung der Skulptur nun umsetzen will. Freunde hätten ihn auch dazu ermuntert und die Idee gehabt, parallel dazu eine Spendenaktion zu starten.

Der Plan: Wenn mehr als 1000 Franken gesammelt werden können, macht er sich an die Arbeit. Der Betrag ist bereits übertroffen worden und wird vollumfänglich dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz gespendet, der ehemaligen Arbeitsstätte von Daniel Koch.

Die Holzskulptur will Peter Bissig Daniel Koch schenken. «Die Übergabe machen wir dann, wenn sich die Situation etwas beruhigt hat», sagt Bissig.

Die roten Figuren habe ich nicht gesucht, sie haben mich gefunden.
Autor: Peter BissigHolzbildhauer

Die grossen, schlanken Figuren von Peter Bissig, die meistens eine rote Hose, eine rote Kappe und ein verschmitztes Lächeln im Gesicht tragen, haben den Holzbildhauer aus dem Isenthal bekannt gemacht. Wie er ursprünglich auf die Idee gekommen ist, weiss er nicht mehr genau. «Die roten Figuren habe ich nicht gesucht, sie haben mich gefunden.»

Die roten Figuren sind mittlerweile schon weit in der Welt herumgekommen: In Amerika, Kanada, Südkorea und in ganz Europa stehen schon Holzfiguren aus der Isenthaler Werkstatt von Peter Bissig.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Babette Ernst  (Babe)
    @frau zelger: wieso so negativ in dieser ohnehin schon schweren Zeit? Einnahme als Spende = positives Signal!Holzskulptur ,nicht gottheit als Kunst = Geschmacksache ob der Statur ! Soviel positive Resonanz in sozialen Medien,selbstredend. Und wenn,dann könnte nur Herr Koch selbst Beschwerde einlegen-niemand zwingt Sie zur Begeisterung. Ihnen eine sonnige Woche und frohe,tolerante Begegnungen!
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Also der Daniel ist zwar schon sehr schlank, aber an Magersucht leidet er nicht. Übrigens Daniel Koch hat seine Aufgabe noch nicht erfüllt. Somit ist es noch zu früh, ihn mit Lorbeeren zu bekränzen und schon gar nicht, ihn schon quasi als Gottheit zu verehren. Man soll den Tag nicht vor den Abend loben. Aber wenn er seinen Job mal erfüllt hat, verdient er schon ein schöneres Ebenbild, wirklich..