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Legende: Audio «Wir sind nun praktisch sicher, dass der Durchgangsbahnhof gebaut wird», sagt Baudirektor Robert Küng abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
03:07 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.06.2019.
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Unterstützung aus Bern Luzerner Durchgangsbahnhof nimmt nächste Hürde

  • Nach dem Ständerat hat am Dienstag auch der Nationalrat die nahtlose Planung des Durchgangsbahnhofs Luzern bewilligt.
  • Der Entscheid fiel mit dem Ja zum sogenannten Ausbauschritt 2035 der Bahninfrastruktur.
  • Die Luzerner Regierung spricht von einem «weiteren wichtigen Meilenstein» für das Grossprojekt.

Durchgangsbahnhof Luzern: die Eckdaten

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Plan der neuen Linienführung mit dem Durchgangsbahnhof Luzern.
Legende:Die rote Linie zeigt die geplante Durchmesserlinie.www.durchgangsbahnhof.lu.ch

Die Kosten für den Durchgangsbahnhof liegen laut Planungsbericht des Kantons Luzern bei 2.4 Milliarden Franken. Die erste Etappe kostet rund 1.8 Milliarden Franken. Mit ihr werde das Angebot ausgebaut und die Anschlüsse aufeinander angepasst. Die zweite Etappe, beziehungsweise die Durchmesserlinie, kostet rund 600 Millionen Franken. Sie verbindet die Achsen Basel/Bern–Luzern und Luzern–Zürich miteinander und verkürzt damit die Fahrzeiten.

«Wir sind nun praktisch sicher, dass der Durchgangsbahnhof gebaut wird», mit diesen Worten reagiert der Luzerner Regierungspräsident und Baudirektor Robert Küng auf das Ja des Nationalrats zum Ausbauschritt 2035 – diese Liste von Bahn-Bauprojekten im Wert von fast 13 Milliarden Franken. Das nötige Geld für den eigentlichen Bau des Durchgangsbahnhofs, davon geht Küng aus, wird das Parlament im Zuge des Ausbauschritts 2040 bewilligen.

Robert Küng strich am Dienstag ausserdem einmal mehr die Wichtigkeit des geplanten Bauwerks heraus; es bedeute «einen Quantensprung» für die schweizerische Schienenmobilität. «Mit dem Ausbauschritt 2035 haben wir nun die von uns geforderte hohe Verbindlichkeit erhalten, dass der Durchgangsbahnhof nach der Projektierung auch realisiert werden kann.»

Die Vorlage Ausbauschritt 2035 geht nun nochmals in den Ständerat, weil der Nationalrat am Dienstag zwei zusätzliche Projekte hineingepackt hat. Die grosse Kammer hat dem Programm bereits letztes Jahr im Grundsatz zugestimmt. Im Paket enthalten ist übrigens – nebst der Planung des Durchgangsbahnhofs Luzern – unter anderem auch der Bau des Zimmerberg-Basistunnels zwischen Thalwil und Zug; für mehr Verbindungen Richtung Zürich.

Seitenansicht des geplanten Durchgangsbahnhofs.
Legende: Seitenansicht des geplanten Durchgangsbahnhofs. Die geplante Durchmesserlinie (rot) würde auch unter dem Luzerner Seebecken zu stehen kommen. www.durchgangsbahnhof.lu.ch

Neue Organisation soll koordinieren

Damit das Grossprojekt koordiniert und zügig realisiert werden kann, haben Bund, Kantone und Bahnunternehmen eine gemeinsame Organisation ins Leben gerufen. Die am Projekt beteiligten Partner haben am Montag eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterschrieben. Diese steht unter der Leitung des Bundesamts für Verkehr (BAV).

Neben dem BAV und dem Kanton Luzern gehören der Organisation die Stadt Luzern, die Kantone Ob- und Nidwalden, die SBB und die Zentralbahn (ZB) sowie der Verkehrsverbund Luzern (VVL) an. Die Organisation koordiniere sämtliche Projekte und Themen, die im direkten Einflussfeld des Durchgangsbahnhofs stünden und von den beteiligten Partner umgesetzt würden, heisst es in der Mitteilung.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    In der Stadt Luzern werden seit einiger Zeit nunmehr Bauprojekte in- und am Wasser projektiert, geplant und möglicherweise auch ausgeführt. Die Baukosten für diese Projekte sind allesamt gigantomanisch gemessen am konkreten Nutzen (Veloparkplätze im Spezialtiefbau in Wassernähe usw.). Die Bauwirtschaft freut's und der uninteressierte, schlecht informierte Wähler segnet das Ganze auch noch mit einem süffisanten Lächeln im Gesicht ab. So verprasst man Steuergeld!
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