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Mobility Pricing Verhaltene Begeisterung über Mobility Pricing in Zug

Nach dem Ausstieg von Rapperswil-Jona aus dem Projekt «Mobility Pricing» signalisiert der Kanton Zug: Man bleibt Pilotregion im Projekt. Das Mobility Pricing hat aber nicht oberste Priorität in der Planung.

Pendler
Legende: Mobility Pricing betrifft nicht nur Autofahrer, sondern auch öV-Pendler. Keystone

Die Stadt Rapperswil-Jona verzichtet auf die Teilnahme an einem Pilotversuch zum Mobility Pricing. Der Bund will damit testen, ob sich Kapazitätsengpässe auf Strasse und Schiene mit höheren Preisen zu Spitzenzeiten entschärfen lassen.

Das vom Bundesrat lancierte Projekt sei zwar für den Stadtrat nachvollziehbar, teilte die Stadt Rapperswil-Jona am Mittwoch mit. Weil die Stadt aber ein eigenes Projekt zur Mobilitätszukunft verfolge, habe der Stadtrat beschlossen, aus dem Projekt des Bundes auszusteigen.

Zug bleibt dabei

Der Kanton Zug hingegen bleibt als Pilotregion dabei, das Projekt geniesst in der Verkehrsplanung jedoch nicht oberste Priorität.

Mobility Pricing soll die schwankenden Auslastungen beim öffentlichen Verkehr und auf den Strassen ausgleichen. Wer zu Spitzenzeiten Strassen oder den ÖV benützt, soll dafür in Zukunft mehr bezahlen. Bundesrätin Doris Leuthard stellte das neue Tarif-Konzept Mitte 2016 vor.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    Die Alternative zum Preissystem ist es, unsere wertvolle Zeit im Verkehr und den Abgasen zu verbraten. Zusätzlich verschwenden wir unsere Finanzen, indem wir die Mittel in den Strassenbau stecken, statt in die Bildung und moderne Technologien. Am Ende ist die schöne Schweiz vollständig zubetoniert.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    Die Alternative zum Preissystem ist es, unsere wertvolle Zeit im Verkehr und den Abgasen zu verbraten. Zusätzlich verschwenden wir unsere Finanzen, indem wir die Mittel in den Strassenbau stecken, statt in die Bildung und moderne Technologien. Am Ende ist die schöne Schweiz vollständig zubetoniert.
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