Luzerner Theater: Tanz Verstörende Suche nach dem Menschsein

Das Tanzensemble des Luzerner Theaters startet mit einer anspruchsvollen und eindrücklichen Produktion in die Saison.

Bild aus «Variationen des Seins». Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jenseits der klassischen Bewegungssprache: Bild aus «Variationen des Seins». Luzerner Theater/Grégory Batardon

Mit dem Stück «Variationen des Seins» macht sich das Tanzensemble auf die Spuren der menschlichen Existenz. Zusammensein, alleine gelassen werden, mit sich oder seinem Umfeld kämpfen: Diese Themen zeigt der Abend in abstrakten Bildern ohne konkrete Handlung. Doch dem Choreografen Georg Reischl gelingt es, sie mit Tiefe und Intensität wirken zu lassen.

Dazu trägt auch die starke Leistung des (auf diese Saison hin stark verjüngten) Ensembles viel bei. Die 13 Tänzerinnen und Tänzer sind mit beeindruckender Energie am Werk. Ihre alles andere als gängigen Bewegungsabläufe sind verstörend, aber auch virtuos. Ein Abend, der zwar schwer, manchmal auch hektisch ist, das Publikum aber nie loslässt.

Regionaljournal Zentralschweiz 17:30 Uhr