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Zentralschweiz Viele Urner Fussgängerstreifen entsprechen nicht der Norm

Die Urner Baudirektion hat die Fussgängerstreifen im Kanton kontrolliert. Das Resultat: Über ein Drittel der Übergänge auf Kantonsstrassen und knapp zwei Drittel der Querungen auf Gemeindestrassen entsprechen nicht den Normen. Trotzdem seien sie sicher, findet der Kanton.

Die Baudirektion überprüfte rund 250 Fussgängerstreifen auf die Beleuchtung, die Signalisation, die Sichtweiten und darauf, ob Mittelinseln vorhanden sind. Schwachpunkt sind die Sichtweiten der Urner Fussgängerstreifen. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) empfiehlt, dass ein Automobilist die Fussgängerstreifen aus mindestens 100 Metern Entfernung sehen sollte. Die Urner Baudirektion schreibt dazu, wegen der vielen Kurven der Strassen im gebirgigen Kanton lasse sich dies nur schwer erfüllen.

Eine Auswertung der Unfallstatistik zeige, dass es auf den Urner Fussgängerstreifen trotz der Mängel keine Häufung von Unfällen gebe. Dies sei wohl auf die Kleinheit des Kantons zurückzuführen. Die Autofahrer und Fussgänger würden die heiklen Übergänge kennen und seien entsprechend vorsichtig. Die Erkenntnisse der Überprüfung seien deshalb nicht alarmierend.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt, 8808 Pfäffikon SZ
    An jeder Stelle steht heute ein Fussgängerstreifen. Daher sind sie tatsächlich zu einem Gefahrenherd geworden. Die Strasse zu überqueren ist heute ungefährlicher, wenn man diese Streifen nicht benützt, denn dann halten die Fahrzeuge tatsächlich und der Fussgänger ist sich der Gefahr bewusst. Auf dem Streifen denken die Fussgänger nicht mehr an die Gefahr - und das ist die Gefahr.
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