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Wahlannahme oder nicht? Das lange Schweigen des Beat Villiger

Legende: Audio Das lange Schweigen des Beat Villiger abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
01:06 min, aus HeuteMorgen vom 12.10.2018.

Eines kann man von Beat Villiger – dem wegen einer Strafuntersuchung in die Schlagzeilen geratene – Zuger Sicherheitsdirektor mit Sicherheit nicht sagen: dass er offen kommuniziert. Als die Vorwürfe gegen ihn bekannt wurden, nahm er erst unter grossem Druck und jeweils nur schriftlich Stellung.

Die Wiederwahl am letzten Sonntag auf dem dritten Rang hätte ein Befreiungsschlag sein können. Doch diesen hat Beat Villiger mit seiner Hinhalte-Taktik verpasst.

Auf diesen Donnerstag war sein Entscheid, ob er das Amt annehme oder zurücktrete, zunächst angekündigt und dann wieder verschoben worden. Seine Partei, die CVP, musste mitteilen, er werde «zu gegebener Zeit informieren».

Sein Zaudern befeuert Spekulationen. Versteckt sich doch etwas Entscheidendes hinter der abgeschlossenen Strafuntersuchung? Mit seinem Schweigen tut der angeschlagene Regierungsrat weder sich, noch seinen Wählerinnen und Wählern einen Gefallen.

Beat Vogt

Beat Vogt

SRF-Regionalredaktor

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Beat Vogt arbeitet als Redaktor von Radio SRF beim Regionaljournal Zentralschweiz.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Das lange Shweigen des Beat Villiger endet in einer Sackgasse. Der Mann hat Dreck am Stecken und ist somit für dieses Amt nicht geeignet.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Beat Villiger gesteht Affäre und uneheliche Tochter ein, Rücktritt sei aber kein Thema.Er war in die Schlagzeilen geraten, weil er Medienberichte über eine angebliche Urkunden-fälschung im Zusammenhang mit einem ausgeliehenen Auto an eine Frau verhindert habe. Nun gibt er zu, dass diese Frau über längere Zeit seine Geliebte war. Man halte ihn als Sicherheitsdirektor nach wie vor für glaubwürdig.Mit seinem Schweigen tut der angeschlagene Villiger weder sich, noch Wählern einen Gefallen. Was nun?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Er hat den Wähler Brand schwarz angelogen, deshalb führt kein Weg davon vorbei, er muss zurücktreten. Die Fehltritte sind das eine, die Lügen das andere. Man fragt sich schon was ist in der Partei los? Gerade die Partei die eigentlich so hohe Ansprüche an die Moral setzt, hat solch, sagen wir es mal Dezent, Fragwürdige Persönlichkeiten wie Filippo Lombardi, Christophe Darbellay, Yannick Buttet und nun Beat Villiger. Da fragt ich mich, geht der Untergang dieser Partei den Herren zu wenig schnell?
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