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Legende: Audio Schiffsstation Tellsplatte muss saniert werden abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
02:00 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 24.01.2019.
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Wegen Sicherheitsmängeln Schiffstation Tellsplatte ist per sofort geschlossen

Die Schiffstation Tellsplatte bei Sisikon ist einsturzgefährdet und muss umfassend saniert werden - für 600'000 Franken.

Die Schiffstation Tellsplatte am Vierwaldstättersee bei Sisikon wird ab Freitag nicht mehr angefahren - sicher bis ins Jahr 2021. Sie ist einsturzgefährdet und muss umfassend saniert werden. Bereits 2016 und 2017 erfolgten Notsanierungen, die gegen 170'000 Franken kosteten. Jetzt muss die Station also per sofort gesperrt werden.

Der externe Ingenieur kam zum Schluss, dass die Station geschlossen werden muss.
Autor: Stefan SchulthessGeschäftsführer SGV

Der Unterbau der Station, eine rund hundertjährige Konstruktion aus Holz und Steinblöcken, sei einsturzgefährdet, sagt SGV-Geschäftsführer Stefan Schulthess.

Tellsplatte hat nur geringe Bedeutung für die SGV

«Die Sanierung wird rund 600'000 Franken kosten. Viel Geld, wenn man sich vor Augen führt, dass dort pro Schiff nur gerade eine Handvoll Leute ein- und aussteigen», sagt Schulthess. Die SGV-Schiffe hielten pro Jahr etwa 2000 Mal bei der Tellsplatte, zehnmal täglich im Sommer und zweimal im Winter. Die Bedeutung der Station sei somit zu klein, um die Sanierung alleine zu finanzieren. Die SGV sei darum bereits seit rund zwei Jahren in Verhandlungen mit der Gemeinde Sisikon und dem Kanton Uri - bislang jedoch erfolglos.

Den Wert der Tellsplatte darf man nicht nur an den Passagierzahlen messen.
Autor: Timotheus AbeggGemeindepräsident Sisikon

Finanziell sei diese Sanierung für die Gemeinde nicht zu stemmen, sagt Timotheus Abegg. Er hofft trotzdem, dass die Verhandlungen erfolgreich zu Ende gehen. «Vielleicht finden wir Gönner und Sponsoren, die bereit sind, für diesen bedeutenden Ort ihr Portemonnaie zu zücken.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Ich habe mich erkundigt: Der Unterhalt der Landestege ist nicht Sache der SGV, sondern der jeweiligen Gemeinden. Somit müsste die Station Tellsplatte, respektive Sisikon als erste für die Sanierung aufkommen, in Zusammenarbeit mit Kanton und BUND, mit letzterem, weil die Tellsplatte ein geschichtsträchtiger Ort von nationaler Bedeutung ist. Ich hoffe sehr, dass der Bund einen grosszügigen Zustupf leistet. Für anderes hat er schliesslich auch einen Haufen Geld übrig.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Es war immer ein Erlebnis, in der Tellsplatte auszusteigen, zur Tellskapelle zu spazieren und dann in der Beiz mit köstlichen, währschaften Spezialitäten wunderbar bekocht zu werden und das Essen mit einem Spezialkafi abzurunden. Aber - mhm - für den SGV Boss unwichtig.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Tja, man hat die Tellsplatte jahrelang verlottern lassen und die Wunden mit zwei Pflästerli geflickt. Der Cher der SGV scheint tatsächlich nicht viel Herzblut für die Schweizer Geschichte und Nostalgische Schiffe (MS Rigi sel.) zu haben, wenn 600'000 Franken für die Sanierung der Tellsplatte zu viel Geld sind. Aber 15 Millionen für das Prunkstück MS "Diamant" und 6 Millionen für das MS Bürgenstock" war nicht zu viel Geld.
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