Zum Inhalt springen
Inhalt

Weichen werden ausgewechselt Bauarbeiten im Bahnhof Luzern liegen im Zeitplan

Die SBB-Züge fahren am Wochenende nur bis in die Agglomeration von Luzern. Dort müssen Reisende auf Busse umsteigen.

Legende: Video Bahnhofsperre in Luzern abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
Aus Tagesschau vom 18.11.2018.

«Bis jetzt läuft alles rund», sagt SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi auf Anfrage von SRF. Auch die Rückmeldungen von den Verkehrsbetrieben Luzern vbl und der Luzerner Polizei zeigten, dass der Bahnersatz-Betrieb mit Bussen problemlos laufe. Auch für den Sonntag rechnet die SBB mit keinen grösseren Problemen.

Der Bahnhof Luzern ist über das Wochenende für alle Züge der SBB gesperrt. Die Zentralbahn ist von der Sperrung nicht betroffen; ihre Züge fahren wie gewohnt.

Spezialweichen werden ersetzt

Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten. Die SBB muss sieben Spezialweichen ersetzen. Diese befinden sich in der Einfahrt zum Bahnhof Luzern. Auf einer dieser Weichen entgleiste im Frühling 2017 ein Eurocity-Zug.

Der Bahnhof Luzern ist für den SBB-Verkehr also komplett gesperrt – sämtliche Züge wenden vorzeitig in den Bahnhöfen Ebikon, Emmenbrücke, Littau und Verkehrshaus. Dort müssen die Reisenden auf Busse umsteigen, welche ohne Halt zum Bahnhof Luzern fahren.

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, wie die Verantwortlichen an einem Rundgang auf der Baustelle am Sonntagmorgen ausführten. Ein Bauteam bestehend aus 30 Personen arbeitet permanent auf dem Gleisfeld. Es wird in Schichten gearbeitet.

Bewährungsprobe am Sonntagabend

Die SBB geht davon aus, dass die Passagiere trotz dieser Einschränkungen ohne grössere Probleme transportiert werden können. Dies, obwohl in Luzern über das Wochenende gleich mehrere Veranstaltungen stattfinden; das Lucerne Blues Festival, das Piano-Festival und am Sonntagabend das Fussball-Länderspiel Schweiz-Belgien.

Brexit-Zeitleiste

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Die Garfik (srf) zeigt eigentlich ganz schön, wie die 'Durchmesserlinie' angelegt werden könnte. Es braucht gar nicht so viel. Die Züge von Basel, Zürich und Bern müssten entweder in Emmenbr. oder Reussbühl miteinander verbunden werden. Wieso jemand von Sursee Richtung Zürich zuerst in/unter die City fahren soll, macht bei mir wenig Sinn. Die Zentralbahn müsst ebenfalls bis. ich nenne es mal, Luzern Nord geführt werden. Mit Halt am heutigen BH. Lu Nord 5-Minuten Takt in die Stadt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Die Durchmesserlinie unter dem Bahnhof muss her! Das ein so hochfrequentierter Tourismushotspot wie Luzern so an das nationale Schienennetz angeschlossen ist, sprich ein filigranes Nadelöhr mit nur zwei Gleisen an Zufahrt von großen Städten ist zu wenig. Mit der Durchmesserline unter dem Bahnhof und dem Seebecken bekäme Luzern das was es braucht und hätte stets einen Plan B.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Ein Sackbahnhof konnte - auch wenn Bahntechnisch ein Wahnsinn - kommerziell fuer Restaurants, Kioske, usw. pp viel besser ausgebeutet werden. Insbesondere als man noch zusaetzliche Uebergaenge und Unterfuehrungen nicht baute, um fast alle umsteigenden Passagiere um den gewinnsuechitgen Kopf zu leiten....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Joseph De Mol (Molensepp)
      Die Kosten-/Nutzenfrage darf bei diesem Projekt gar nicht erst gestellt werden. Es gibt genügend praktikable andere Lösungen, welche diesem absolut illusorischen und niemals mehrheitsfähigen Projekt vorzuziehen sind.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von David Kummer (Philidor)
    Heute früh im Bahnersatzbus: ortsunkundiger Chauffeur fährt Richtung Ruopigen statt Emmenbrücke. Die Leitstelle ist ihm keine grosse Hilfe. Anschlusszug weg.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen