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«Wir sind sehr traurig»: Zoo-Direktor Alex Rübel im Interview
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.03.2020.
abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.
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Abschied im Zürcher Zoo Zweites Koala-Männchen Milo ist gestorben

Das Koala-Männchen Milo wurde am vergangenen Donnerstag im Zürcher Zoo eingeschläfert. Es ist an sogenannten Retroviren erkrankt. Diese lösen bei Koalas ein Krankheitsbild aus, das einer Leukämie gleicht.

Wie der Zoo Zürich in einer Mitteilung schreibt, ist Milo zusehends schwächer geworden. Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich der Zustand des Koalas nicht bessern würde. Deshalb wurde das Tier eingeschläfert.

Gibt es ein Koala-Baby?

Erst vor wenigen Monaten ist das andere Koala-Männchen Mikey im Zürcher Zoo an den Folgen der Retroviren gestorben. Damit verbleiben nur noch die Weibchen Maisy und Pippa in der Anlage.

Es gibt aber Hoffnung, dass die zwei nicht allein bleiben werden: Milo konnte laut dem Zoo vor seinem Tod noch mit den beiden Weibchen paaren. In einigen Monaten ist klar, ob es tatsächlich Koala-Nachwuchs gibt.

Koalas sterben häufig an Retroviren

Wie der Zoo weiter schreibt, sind in Australien viele Koalas Träger von Retrovieren. Bei der Infektionskrankheit greifen die Viren das Immunsystem und die Bildung der Blutkörperchen an. Koalas können Krankheitskeime nicht mehr abwehren, die Blutgerinnung stoppt.

Den befallenen Tieren kann gemäss Zoo Zürich kaum mehr geholfen werden, sobald Krankheitsanzeichen von aussen wahrnehmbar sind. Die Tierärzte im Zoo Zürich wollen die Untersuchungsresultate der beiden Todesfälle jetzt nutzen, um einen Virenausbruch künftig frühzeitig erkennen zu können.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 25.03.2020, 12.03 Uhr; kaip; fulu

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7 Kommentare

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  • Kommentar von René Lüthi  (Ron)
    Tiere nicht einsperren sondern Freiräume schaffen und den Menschen im Zaune halten.
    Punkt aus Ende.
    Ausnahme: wenn wir den Tieren helfen bei Verletzungen oder Verstossung.
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  • Kommentar von Benito Boari  (Antoine)
    Wer gegen Knut's und Milo's etwas sagt wird abgestraft. Wenn wir allem Leben gegenüber so beschützend wären wie bei unseren kleinen pelzigen Freunden sähe die Welt anders aus. Heuchelei.
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  • Kommentar von Benito Boari  (Antoine)
    Wenn jeder Coronatote einen eigenen Artikel kriegte!
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    1. Antwort von Benito Boari  (Antoine)
      MIch interessiert, wieso ein Tier mehr Wert als ein Mensch hat. Und wieso die Ablehner nur ablehnen und nicht schreiben wieso sie nicht einverstanden sind. Ich wäre auch nicht überrascht, wenn die meisten Ablehner Fleisch essen.
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    2. Antwort von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
      Benito Boari, ganz einfach: jeder Mensch ist einer von einer Masse von gegen 8 Milliarden, der Koala ist etwas Besonderes, 2019 wurden 80'000 Tiere gezählt. Wie viele es nach der Brandkatastrophe noch sind, weiss ich nicht. Zwischen 1890 und 1927 sind mehr als acht Millionen erlegter Koalas nach London verschifft worden – wegen ihres Fells. Sowas würden Tiere mit uns Menschen nie tun! Es ist nicht zu leugnen, Tiere sind niemals böse oder hinterhältig und sie zerstören Natur und Umwelt nicht.
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    3. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Ja wenn mal halt +Stuss" zusammenschreibt muss man auch mit hàufigen Dislikes rechnen. Das muss man dann auch ertragen können HerrBoari! Gute Gesundheit.
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    4. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      Ist doch fast nicht möglich. Wir leben in einer Gesellschaft in der der Persönlichkeitsschutz gross geschrieben ist. Weiss nicht ob die Verwandten es begrüssen würden. So bleibt vom verstorbenen Menschen nur eine Zahl für die Öffentlichkeit. Die Verursacher sind beides Viren und im Gegensatz zu Milo haben viele infizierten Menschen eine Chance. Zoos sind leider auch zur Arterhaltung nötig. Siehe Nashörner in der noch geschlossenen Savanne vom Zoo Zürich. Auf der Welt wird enger für Wildtiere.
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