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Abschied vom Hafenkran
Aus Schweiz aktuell vom 19.01.2015.
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Zürich Schaffhausen Adieu, Hafenkran

Nach neun Monaten ist Schluss: seit dem Morgengrauen reisst das Tiefbauamt der Stadt Zürich den Hafenkran am Limmatquai ab. Nun tritt er seine letzte Reise an - zum Schrotthändler.

Der Hafenkran wird im Retourgang Geschichte: So, wie er aufgebaut wurde, wird er umgekehrt wieder abgebaut, erklärt Rolf Kaspar vom städtischen Tiefbauamt. Zuerst entfernen die Bauleute den grossen Ausleger, danach das Maschinenhaus, den Turm und schliesslich das Fahrwerk, worauf er gestanden hat.

Ganze zwei Wochen könnte der Abriss des Hafenkrans dauern. Bauleiter Rolf Kaspar vom städtischen Tiefbauamt schätzt, dass der Hafenkran am Mittwoch in einer Woche Geschichte sein wird. Die Einzelteile landen bei einem Schrotthändler für rund 20'000 Franken.

Aus politischer Sicht ist der Hafenkran noch lange nicht vom Tisch: die Stimmbevölkerung muss noch über eine SVP-Initiative entscheiden, die Hafenkräne in der Zürcher Innenstadt verbieten will.

«Der Unterschied zwischen dem Menschen und dem Tier ist, dass der Mensch kulturelle Veranstaltungen ermöglicht.»
Autor: Martin WaserAlt-Stadtrat

Viel Geld und Herzblut haben Martin Waser und seine Frau in den Hafenkran investiert: Mit Hilfe von Spendern und mit eigenem Geld unterstützten das Projekt mit 80'000 Franken, als es zu kippen drohte. Es sei gut investiertes Geld, so Waser gegenüber dem «Regionaljournal». Er sei froh, dass er sich vorgewagt und die Unterstützung des Hafenkrans garantiert habe. Alles in allem sei er zufrieden mit dem Ergebnis, zufrieden mit den Diskussionen, Bildern und Eindrücken, die nun nach dem Abriss zurück bleiben.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser , Rebstein
    Wieder wurde ein harmloser Bericht nicht aufgeschaltet -einfach beschämend , macht nur weiter so .
  • Kommentar von Jim James , Zürich
    Wie viel kostet die Abstimmung über die Hafenkräne?
  • Kommentar von J.Baltensperger , Zürich
    Sehr schade - der Kran hatte sich perfekt ins Stattbild eingefügt und sah von der Bahnhofbrücke super aus. Die Stadt war um eine Attraktion reicher.
    1. Antwort von W. Pip , Züri
      ... und die Stadt Zürich um 600'000.-- ärmer. Den Vogel zeigen reicht hier gar nicht mehr aus...
    2. Antwort von J.Baltensperger , Zürich
      ...was genau 0.007% der Ausgaben der Stadt entspricht oder anders ausgedrückt, wenn Sie im Jahr 100'000 verdienen entspräche das 7 Franken. Ein riesen-Theater aus gewissen Kreisen wegen einem kleinen Kunst-Budget. Dass man über Kunst nicht streiten kann sollte mitlerweilen klar sein - den einen gefällt's, den anderen nicht. Aber gleich die Fassung zu verlieren ist schon bedenklich. Lassen wir die Menschen doch einfach mal etwas leben...
    3. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      W. pip: Das macht doch nüt. D'Zürcher händ's ja.
    4. Antwort von J.Baltensperger , Zürich
      @Pip: Das ist richtig, Zürich kann sich eine "Luxus-Ausgabe" für Kunst von 0.007% leisten. Ich glaube der Kran hat weniger gekostet als die trotzige Stimmungsmache und versuchte Unterschriftensammlung von Misepeter Tuena.