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Sexuell übertragbare Krankheiten sind in der Zeit von «Tinder» und «Lovoo» kein Tabuthema mehr.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 17.04.2019.
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Angst vor Geschlechtskrankheit Neue Sprechstunde in Winterthur als Antwort auf Tinder & Co.

Seit rund einem halben Jahr bietet das Kantonsspital Winterthur eine Sprechstunde für sexuell übertragbare Krankheiten an. Unter anderem kann ein Schnelltest für HIV vorgenommen werden. Ausserdem können diverse weitere Krankheiten wie zum Beispiel Syphillis und Gonorrhoe (Tripper) getestet werden. Insgesamt seien in den vergangenen sechs Monaten 145 Personen erfolgreich getestet und behandelt worden, sagt Kiyoshi Sugimoto, der als Oberarzt die neue Sprechstunde aufgebaut hat. «Die Mehrheit unserer Kunden sind jung, zwischen 20 und 45 Jahre alt».

Tinder & Co. sorgen für einen Boom

Vor allem städtische Gebiete sehen sich in den letzten Jahren mit einem Anstieg von Geschlechtskrankheiten konfrontiert. Zürich, Genf und Basel weisen pro 100'000 Einwohner die meisten Neuerkrankungen auf. Laut Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) haben sich die gemeldeten Fälle von Syphilis oder auch Tripper in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Einen Grund für den Boom sehen Fachleute wie Kiyoshi Sugimoto in Dating-Apps wie Tinder. «Sexualkontakt mit Unbekannten ist einfacher geworden, aber auch risikoreicher». Wenn etwas schiefgelaufen sei, sei das Entscheidende sich einzugestehen, dass ein Test notwendig sei. Für alles Weitere gäbe es dank der heutigen medizinischen Möglichkeiten gute diagnostische und therapeutische Mittel, so Kiyoshi Sugimoto weiter.

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