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Arbeit für Stadtpolizei Zürich Nationalität: Pro Mitteilung klingelt dreimal das Telefon

Die Stadtpolizei gibt die Nationalität von Verdächtigen nur noch auf Anfrage bekannt. Das gibt deutlich mehr Arbeit.

Im November hat der zuständige Stadtrat entschieden, die Nationalität von Verdächtigen nur noch auf Anfrage mitzuteilen. Seither erhalte die Medienstelle sehr viel mehr Anrufe von Journalistinnen und Journalisten, sagt Mediensprecher Marco Cortesi. In den ersten drei Monaten seit der Praxisänderungen seien es rund drei Anrufe pro Medienmitteilung gewesen.

Er habe zwar mit vielen Anrufen gerechnet, sagt Marco Cortesi, dass es nun so viele seien, überrasche ihn aber: «Erstaunlicherweise fragen die Journalistinnen und Journalisten nun auch dort nach, wo sie früher nie gefragt haben, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen.» Dazu komme, dass die Journalistinnen und Journalisten mehr wissen wollten als früher, zum Beispiel das Alter oder den Aufenthaltsstatus des Verdächtigen.

Trotz Mehrarbeit für die Stadtpolizei hält das Stadtzürcher Sicherheitsdepartement an der neuen Praxis fest. Auskunft über die Nationalität von mutmasslichen Täterinnen oder Tätern gibt es weiterhin nur auf Anfrage.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Jetzt muss der linksextreme Richard Wolff sicher für die Polizei zusätzlich neue Stellen schaffen, um über die tabuisierten Nationalitäten Auskunft zu geben! (Humor ist, wenn man trotzdem lacht!) Hoffentlich weis die Zürcher-Wählerschaft, was bei den nächsten Wahlen zu tun ist!
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  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Herr Gurzeller: 'Alle' die wählen, wissen hoffentlich was sie tun. Da haben sie vollkommen recht. Nur kommt vielleicht nicht 'jeder' von den 'allen' zum gleichen Schluss, wie Sie und 'andere'.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Mit einer unsinnigen, nicht nachvollziehbaren Anordnung hat der Wolff nicht nur Mehrkosten generiert, sondern auch Mutmassungen... Wie war das bei den Linken, absolute Transparenz?
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