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Zürich Schaffhausen Asylunterkunft statt Kulturkirche

Nachdem die Nutzung der leer stehenden Kirche als Kulturkirche abgelehnt wurde, wird die Winterthurer Kirche Rosenberg ab Mitte Januar 2016 nun zur Asylunterkunft. In der Kirche und dem darunter liegenden Saal sollen bis zu 70 Flüchtlinge untergebracht werden.

Legende: Video Asylsuchende in Kirche in Winterthur und Sportzentrum in Huttwil abspielen. Laufzeit 6:09 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 15.12.2015.

Die Kirchenbänke werden abmontiert, Orgel und Kanzel mit Verschalungen geschützt, und damit die Flüchtlinge etwas Privatsphäre haben, werden kleine Häuschen aufgebaut, sogenannte «Shelters for Refugees». Duschen, WCs und Kochgelegenheiten finden in Containern neben der Kirche Platz. So beschreibt die Stadt Winterthur ihre Pläne an einer Medienorientierung.

Viele der Familien und Einzelpersonen werden wohl in der Schweiz bleiben können und in Winterthur ein neues Leben beginnen. Die reformierte Kirche will sich darum aktiv für die Integration dieser Menschen engagieren. Die Kirche war es denn auch, welche der Stadt das Angebot unterbreitet hatte. Die Stadt Winterthur ist froh darüber. Wegen der steigenden Flüchtlingszahlen ist sie ab Januar 2016 dazu verpflichtet, 220 Personen mehr als bisher unterzubringen.

Kirche steht ohnehin leer

Dauerhaft wird die Kirche allerdings nicht zur Asylunterkunft: Das Angebot der Kirchenpflege und der reformierten Kirche Veltheim gilt nur so lange, bis die weitere Verwendung des seit 2012 leer stehenden Gotteshauses geklärt ist.

Eigentlich wollte die Kirchgemeinde im Rosenberg eine «Kulturkirche» eröffnen. Nachdem die Stimmbevölkerung dazu Ende November aber Nein sagte, muss für die Räume eine neue Lösung gefunden werden.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (Future)
    Winterthurer Regierung "verschläft" die Flüchtlingstatsache und ist unvorbereitet für Flüchtlingsaufnahme - Herr Galladés Aussagen zeugen von unvorbereiteter Inkompetenz und Desinteresse im Regierungsrat! Nachdem alle Welt seit vielen Monaten von den hunderttausenden von Flüchtlingen Richtung Europa weiss und sich längst für die Aufnahme vorbereiten konnte, tut Herr Galladé so, als ob der Stadtrat erst gerade davon in Kenntnis gesetzt wurde. "Schwachstellen" im Verwaltungsapparat der Schweiz!!
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Der Pfarrer hat vergessen, dass die Kirche Gott und nicht Allah geweiht wurde. Hat er wohl Jesus zuvor um Rat gefragt?
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pur l'art)
      nur zu blöd, dass Gott und Allah das selbe ist ... Und tatsächlich gibt's von Jesus persönlich Infos: Das NT kennen Sie offensichtlich nicht!
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Wenn unsere Hirten mit ihren Schäfchen mit solchen verwerflichen Aktionen verantwortungslos umgehen, verstehe ich, dass viele dieser Mitglieder aus der Kirche austreten. Da muss ja jeder blöd sein, wenn er noch Kirchensteuern bezahlt, welche dazu verwendet werden, um das Christentum zu untergraben.
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