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Zürich Schaffhausen Auf dem Uetliberg ist wieder alles Rechtens - ein Augenschein

Jahrelang hat sich Giusep Fry, der Hausherr auf dem Uetliberg gegen die Auflagen der Behörden gewehrt. Am Ende musste er doch klein beigeben und seine illegalen Bauten abbrechen. Der ehemalige Gemeindepräsident von Stallikon betrachtet die neue Situation mit Befriedigung.

Legende: Audio Interview mit Walter Ess (19.12.2014) abspielen.
5:59 min

Walter Ess, der ehemalige Gemeindepräsident von Stallikon, hat an die Zusammenarbeit mit dem Hausherrn auf dem Uetliberg nicht nur schlechte Erinnerungen. Vorher habe im Hotel ein «Laueribetrieb» geherrscht. Mit dem neuen Hotelier sei Leben auf den Zürcher Hausberg gekommen – nur dass Fry dann ab und zu zu weit gegangen sei. Als Behördenvertreter habe er dem Recht dienen müssen. «Das Recht geht voraus.»

Abbruch im Nebel

Anfang Dezember wurde die massive Verglasung der Sonnenterrasse und des Hoteleingangs abgebrochen und damit der rechtmässige Zustand wieder hergestellt. «So wie es jetzt ist, ist es bewilligt und in Ordnung», stellt Ess fest.

Gegen den Vorwurf der Untätigkeit wehrt sich Ess. Er gibt aber zu, dass der Gemeinderat vielleicht zu blauäugig war. «Wir haben alle gelernt – und das ist gut so.» Die neuen Pläne von Giusep Fry, auf dem Uetliberg eine Eisbahn einzurichten, hält er für nicht bewilligungsfähig. «Das wäre eine Provokation», kommentiert Ess die Pläne des Hoteliers.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Es ist eine Schande was die Behörden und Gerichte hier fabriziert haben. Fry der gemacht hat was er wollte hätte diese Bauten blitzartig abbrechen müssen. Es kann doch nicht sein, dass so etwas Jahre und Jahre dauert. Noch unfähiger als die Behörden ist unsere teure Justiz. So gesehen kann sich Fry ins Fäustchen lachen, verdient hat er in all den Jahren genug.
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  • Kommentar von Hansruedi Müller, Zürich
    Seltsam, das SRF fragt erst diese verbitterte Aktivistin Gysel, dann den ausrangierten Gmeindspräsi Ess. Einseitig und tendenziös. Schade! Weil was Fry aus diesem verlotterten Berg gemacht hat, was sich aus dieser Grysel-Beiz entwicklet hat, das wird nie gezeigt. Aber es ist ja so leicht, diejenigen zu kritisieren, die was machen, und selbst nur immer zu meckern.
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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Bravo, endlich sind dem gesetzlosen Fry seine Grenzen aufgezeigt worden. Wenn jeder machen könnte, was ihm beliebt, hätten wir bald Zustände wie in Italien, wo zehntausende von Villen an schönster Lage ohne Bewilligung aufgestellt wurden. So etwas brauchen wir hier nicht. Im Wallis und in Graubünden wird des Geldes wegen schon viel zu viel der schönen Landschaft zubetoniert.
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